Benchmark
Serie: Lernen von den Besten
Hochqualifizierte und Motivierte Mitarbeiter
04.03.2009
Serie Teil 20: werkzeug&formenbau stellt in dieser Serie erfolgreiche Werkzeug- und Formenbauer aus dem deutschsprachigen Raum vor und berichtet detailliert ĂŒber deren StĂ€rken und warum sie so wettbewerbsfĂ€hig sind. Heute: die internen Werkzeugbauten von Hilti in Schaan und GKN in Trier.
Wer gut aufgestellt ist, braucht die Krise nicht zu fĂŒrchten. Das gilt auch fĂŒr die beiden internen Werkzeugbauten, die beim Wettbewerb âExcellence in Production” in der Kategorie âInterner Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiter” auf die FinalplĂ€tze kamen: Sowohl der Werkzeugbau der Hilti AG in Schaan als auch der Werkzeugbau bei GKN Driveline in Trier blicken optimistisch in die Zukunft.
âSeit unserem Strategiewechsel im Jahr 2002 wurden die einzelnen Units in den Werken gestĂ€rkt”, erklĂ€rt Elmar Nestle, Leiter des Werkzeugbaus im Werkâ
1 der Hilti AG in Schaan. Das Werkâ
1 beschĂ€ftigt sich mit der Herstellung hochwertiger VerbrauchsgĂŒter (âConsumables”) aus Metall, etwa NĂ€gel, MetalldĂŒbel, Betonanker oder Diamantbohrkronen, fĂŒr die hier die gesinterten Schneidkörper entstehen. Werkâ
1 ist fĂŒr diesen Bereich weltweites Leit-Werk im Hilti-Konzern, im Werkzeugbau als globalem Know-how-Center werden also auch Lösungen erarbeitet, die etwa von asiatischen oder lateinamerikanischen Hilti-Consumables-Werken umgesetzt werden.
Auch wenn die Produkte auf den ersten Blick wenig komplex wirken – der Eindruck tĂ€uscht. Zudem stellen die hohen StĂŒckzahlen der Endprodukte ganz eigene Anforderungen an den Werkzeugbau.
âKosten werden nicht produziert, sie werden konstruiert”, betont Elmar Nestle. âIn der Produktentwicklung, der Konstruktion und im Werkzeugbau werden die Kosten in der Produktion maĂgeblich gesteuert. Insbesondere bei hohen produzierten StĂŒckzahlen macht sich da ein betrĂ€chtlicher Hebeleffekt bemerkbar. Wir stehen in der Pflicht, möglichst gute Voraussetzungen fĂŒr die spĂ€tere Serienproduktion zu schaffen. Deshalb ist es fĂŒr uns sehr wichtig, dass alle Verantwortlichen bereits in einer möglichst frĂŒhen Phase der Produktentstehung mit eingebunden werden, um zu einer in jeder Hinsicht optimalen Lösung zu gelangen.”
Ausrichtung auf gemeinsame Ziele als Grundpfeiler des Konzepts
Eine gemeinsame Unternehmenskultur und die Ausrichtung auf gemeinsame Ziele, die auf die einzelnen Abteilungen und FunktionstrĂ€ger heruntergebrochen sind, bilden die tragfĂ€higen Grundpfeiler des erfolgreichen Hilti-Konzepts. Dabei setzt das Unternehmen auf Transparenz und DurchgĂ€ngigkeit: âUnsere Werkzeugkonstrukteure mĂŒssen neben dem eigentlichen Werkzeug stets auch die jeweilige Anlage, den Werkstoff, das Endprodukt und viele weitere Faktoren im Auge behalten”, erlĂ€utert Nestle. âWir brauchen den ganzheitlichen Ansatz, um die Serienversorgung zu gewĂ€hrleisten und – Stichwort Time-To-Market – möglichst schnell und flexibel auf wechselnde Anforderungen des Marktes reagieren zu können.
Keine Kleinigkeit – allein 7500 typspezifische Werkzeugkomponenten hat der Werkzeugbau in Schaan stĂ€ndig auf Lager, meist VerschleiĂteile, aber auch wichtige Ersatzteile fĂŒr Anlagen und Werkzeuge, die sicherstellen sollen, dass die Produktion auch im Fall eines unvorhergesehenen Versagens solch einer SchlĂŒsselkomponente weiterlaufen kann.
âUnser eigentlicher Erfolgsfaktor aber sind hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter, die eigenverantwortlich und mit der Perspektive unserer Kunden in der Produktion handeln”, erklĂ€rt Nestle. âVoraussetzung dafĂŒr ist unter anderem, dass sie alle Informationen bekommen, die sie fĂŒr ihre Arbeit benötigen – deshalb legen wir groĂen Wert auf eine hohe DatendurchgĂ€ngigkeit im Unternehmen.”
Systematische Aus- und Weiterbildung, dazu ein enger Kontakt zwischen Werkzeugbau und Produktion sorgen dafĂŒr, dass die Werkzeugbauer fĂŒr ihre Kunden bestmögliche Lösungen realisieren können. Eine enge Begleitung der Werkzeuge ĂŒber ihre gesamte Lebensdauer sorgt fĂŒr deren optimalen Einsatz in der Produktion. Hohe KosÂtentransparenz und ein akribisches QualitĂ€tsmanagement sorgen fĂŒr einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Konsequent aus Fehlern lernen
Dazu gehört auch eine genaue Verfolgung der Werkzeuge: âWir wollen aus unseren Fehlern lernen – aber auch aus unseren Erfolgen”, erlĂ€utert Nestle. Dass effiziente Lösungen nicht immer viel kosten mĂŒssen, bewiesen die Liechtensteiner mit einer pfiffigen Lösung: âWir haben an den Pressen gelbe Kisten platziert, jeweils drei fĂŒr gut – neutral – schlecht”, erklĂ€rt der Werkzeugbau-Leiter. âDarin legen die Arbeiter die benutzten Werkzeuge ab. So wird mit wenig finanziellem Aufwand und auf einen Blick sichtbar, welche Werkzeuge erfolgreich sind und welche nicht. Und der Tagesrapport lĂ€sst sich quasi im Vorbeigehen realisieren.”
Auch beim Zweitplatzierten der Wettbewerbs-Kategorie âIntern unter 100″, dem Werkzeugbau der GKN Driveline in Trier, blicken die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft – trotz der engen VerknĂŒpfung mit der Automobilbranche. Wie bei Hilti setzen die Werkzeugbauer auch bei GKN auf hundertprozentige Kundenorientierung – die Ausrichtung auf den maximalen Kundennutzen steht im Vordergrund: âWir sind fĂŒr die einzelnen Pressenbereiche am Standort Trier Ansprechpartner fĂŒr alles, was mit dem Thema Werkzeug zu tun hat”, erklĂ€rt Werkzeugbau-Leiter Jörgen Schmeier. âDazu gehört auch der Support vor Ort.” Der Werkzeugbau in Trier ist das konzernweite Kompetenzzentrum fĂŒr den Bereich Umformwerkzeuge, setzt auch die Standards fĂŒr die anderen global vertretenen Werkzeugbauten.
âLean Enterprise” ist die angewandte Methodik, die den Werkzeugbau prĂ€gt. Die Bearbeitungsprozesse sind weitestgehend ausgereizt. âGroĂes Optimierungspotenzial gibt es indes bei den Liegezeiten der Werkzeuge zwischen den Bearbeitungen und in der Gestaltung der Ablauforganisation”, erlĂ€utert Schmeier. âUnser Ansatz ist, Werkzeuge möglichst durchgĂ€ngig in Linie fertig zu bearbeiten, denn nur so werden wir uns nachhaltig die WettbewerbsfĂ€higkeit erhalten.” Dazu wurde eine Fertigungslinie als Pilot fĂŒr ein definiertes Werkzeugspektrum aufgebaut. Durchlaufzeit und Steuerungsaufwand wurden reduziert, Maschinennutzung und ProduktivitĂ€t konnten gesteigert werden.
Ganzheitliche Prozessb
etrachtung
âMit Standardisierung und ganzheitlicher Prozessbetrachtung haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, unsere Durchlaufzeiten von vorher 22 auf jetzt 11 Tage im Durchschnitt zu senken”, betont Schmeier. âDabei konnten wir auch unsere FlexibilitĂ€t deutlich steigern: Wenn es sehr schnell gehen muss, schaffen wir im Notfall ein Werkzeug auch an einem Tag. Denn eines zeigt uns der Markt: Nicht der Billigste wird das Rennen machen, sondern der Schnellste.”
Der Werkzeugbau-Leiter setzt dabei auf eine hohe Integration seiner Mannschaft in Entscheidungsprozesse und Projekte. âEin Unternehmen steht und fĂ€llt mit seinen Mitarbeitern”, betont er. âWir setzen auf hochqualifizierte und motivierte Teams.” Und auf Transparenz: Alle Mitarbeiter haben Zugriff auf die relevanten Informationen. Dazu kommen regelmĂ€Ăige Mitarbeiterinformationen, mit denen Strategie, Ziele, Trends und Kennzahlen des Unternehmens aktuell kommuniziert werden.
FĂŒr optimale Ergebnisse sind auch bei GKN die Werkzeugkonstrukteure und Werkzeugbauer von Anfang an mit im Boot. Die Werkzeugbauer begleiten den Werkzeugeinsatz auf den PressenstraĂen. Und auch in Trier haben die Verantwortlichen im Sinn des KVP ein waches Auge auf den Werkzeugverbrauch, immer auf der Suche nach Optimierungspotenzial, um Standzeiten, Effizienz, QualitĂ€t und ProduktivitĂ€t zu erhöhen.
Ein interessanter Ansatz ist beispielsweise das Recycling abgeschmiedeter Werkzeuge: âRund 35 Prozent aller verbrauchten Werkzeuge können neu gestaltet und wieder eingesetzt werden”, erklĂ€rt der Werkzeugbau-Leiter. âDas bedeutete fĂŒr uns aber auch die EinfĂŒhrung neuer Technologien: Wir mussten uns bei der Bearbeitung der gehĂ€rteten Altwerkzeuge Bearbeitung von gehĂ€rteten Werkzeugen im Laufe der Zeit sehr intensiv mit Hartdrehen und HartfrĂ€sen auseinandersetzen – das ist inzwischen eine neue Kernkompetenz unseres Werkzeugbaus geworden.”
Umarbeitung spart Material und Zeit
Die Vorteile liegen auf der Hand: âDie Umarbeitung von Altwerkzeugen spart Material und Zeit”, erklĂ€rt Schmeier. âAber auch mit der Standardisierung von Prozessen und Produkten lĂ€sst sich ungenutztes Potenzial erschlieĂen.” So konnten die Trierer mit standardisierten AblĂ€ufen beim RĂŒsten in der Hartbearbeitung zwischen 2005 und 2008 die Zeiten um 50â
Prozent verbessern. Die MaschinenverfĂŒgbarkeit konnte in den vergangenen drei Jahren um fĂŒnf Prozent und die ProduktivitĂ€t um durchschnittlich bis zu fĂŒnfâ
Prozent pro Jahr erhöht werden.
Technologisch sehen sich die Verantwortlichen sehr gut aufgestellt: âWir vergleichen uns intensiv und regelmĂ€Ăig mit Werkzeugbauten innerhalb und auĂerhalb des Konzerns – und da schneiden wir sehr gut ab”, erklĂ€rt Schmeier. âDer stĂ€ndige Benchmark ist fĂŒr uns ein kontinuierlicher Ansporn zur Verbesserung – deshalb ist auch der Wettbewerb ,Excellence in Productionâ fĂŒr uns ein signifikanter MaĂstab.”
BegrĂŒndungen der Jury
Werkzeugbau Hilti AG, Schaan
Der interne Werkzeugbau der Hilti Aktiengesellschaft am Standort Schaan in Liechtenstein wurde im Jahr 1999 vom Bereich des Sondermaschinenbaus (seit 1959) entkoppelt. Dabei hat sich die klassische Werkzeugtechnik zu einer ganzheitlichen Werkzeugversorgung entwickelt. Diese umfasst Konstruktion, Engineering, Werkzeugfertigung, strategischen Einkauf und operative Lagerbewirtschaftung.
Innerhalb der Unternehmensstrategie âVision 2015″ hat sich der Hilti-Werkzeugbau zum Ziel gesetzt, die Herstellkosten zu reduzieren, die ProduktivitĂ€t zu erhöhen und so ein nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Der Hilti Werkzeugbau sieht sich als Komplettanbieter fĂŒr Werkzeuge im eigenen Konzern.
Werkzeugbau GKN Driveline, Trier
Die GKN Driveline GmbH fertigt seit 1965 in Trier Schmiedeteile fĂŒr die Automobilindustrie. Seitdem ist der interne Werkzeugbau fĂŒr die Herstellung der benötigten Werkzeuge verantwortlich. Durch eine stetige Erweiterung des Produktspektrums werden heute Komponenten des Antriebsstrangs durch Warm-, Halbwarm- und KaltmassivumformÂverfahren sowie deren Kombination erzeugt. Das Unternehmen ist in den britischen GKN-Konzern integriert, der weltweit mit ca. 40â
000 Mitarbeitern in erster Linie Komponenten fĂŒr die Automobilindustrie und die Luftfahrt herstellt. Der Werkzeugbau hat sich auf die Bearbeitung komplexer Stempel und Matrizen durch Hart-Drehen und HSC-FrĂ€sen spezialisiert und sieht hier seine Kernkompetenz. Das hier erarbeitete Know-how wird weltweit an alle anderen GKN-Werkzeugbauten transferiert, vom Support des Werkzeugbaus Trier werden Mitarbeiter ausgebildet und die Technologien am jeweiligen Standort eingefahren. Daneben werden auch alle nicht formgebenden Elemente der Werkzeuge im Haus gefertigt, um deren VerfĂŒgbarkeit funktions- und bedarfsgerecht sicherzustellen. Die Halbzeuge zur Herstellung der Werkzeuge wurden in den letzten Jahren stetig und kontinuierlich standardisiert, ebenso wie Zeichnungen, ArbeitsplĂ€ne und Prozesse, um Kosten- und Durchlaufzeiten mit Erfolg zu reduzieren. Schwerpunkt der GeschĂ€ftsaktivitĂ€ten sind das Bestreben zur Reduzierung von allen VerlustÂarten in den operativen und administrativen FelÂdern, um exzellente Prozesse zu realisieren.
StÀrkeprofile
Werkzeugbau Hilti AG, Schaan
-
vorbildliche Einbindung des Werkzeugbaus in die Produktentwicklung
-
institutionalisierte LebenszykluskostenĂŒberwachung aller hergestellten Werkzeuge
-
systematischer Werkzeugbeschaffungsprozess unter Leitung des internen Werkzeugbaus sowie kennzahlenbasierte Lieferantenbewertung
-
individuelle Zielvorgaben, SchulungsplĂ€ne und leistungsorientierte Entlohnung fĂŒr alle Mitarbeiter
-
systematisches, methodenbasiertes QualitÀtsmanagement im Werkzeugbau
-
hoher Grad an Ordnung und Sauberkeit im gesamten Werkzeugbau
Werkzeugbau GKN Driveline, Trier
-
langfristig fixierte Strategie mit kontinuierlicher Umsetzungskontrolle
-
konsequente Ausrichtung des Werkzeugbaus auf Lean-Production-Prinzipien
-
auĂergewöhnliche technologische Kompetenz in der Hartbearbeitung
-
standardisierte Werkzeugaufbauten und -halbzeuge und Bearbeitungsprozesse
-
Kompletthartbearbeitung zur Reduktion der Reaktions- und Durchlaufzeit
-
intensiver Benchmark-Vergleich mit der Branche und weltweit im Konzern
-
individuelle Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern und qualitativ hochwertige Aus- und Fortbildung
-
hohes MaĂ an Mitarbeitereinbindung und hohe Kundenorientierung
-
ausgeprÀgte Fokussierung auf Kundenwert
-
Volldienstleister
Im Profil
-
Produkte: Kalt-Massivumformwerkzeuge, Blechverarbeitungs-Werkzeuge, Teilefertigung
-
Kunden: Werkâ 1 der Hilti AG in Schaan, weltweite Leitfunktion
-
Maschinenpark: Hart- und Weichdrehen, Senk- und Drahterodieren, 3-Achs- und 5-AchsfrÀsen, Flach- und Bohrungsschleifen, WÀrmebehandlung, OberflÀchenfinish
-
Anzahl Mitarbeiter: 46 (davon 3 Auszubildende)
-
Besonderheiten: DurchgÀngige Unternehmenskultur mit Zielsystemen bis auf Mitarbeiterebene
-
Kontakt: Hilti Aktiengesellschaft, FL-9494 Schaan, Tel.: 00423-234-2111, www.hilti.com
Werkzeugbau GKN Driveline, Trier
-
Produkte: Massivumformwerkzeuge (fĂŒr die Warm-, Halbwarm- und Kaltmassivumformung)
-
Kunden: GKN-Werk in Trier, globale Leitfunktion
-
Maschinenpark: 2 konv. Drehmaschinen, 7 CNC-Drehmaschinen, 1 BAZ, 1 konv. FrĂ€smaschine, 3 CNC-FrĂ€smaschinen, 5 HSC-FrĂ€smaschinen, 1 Koordinatenmessmaschine, 2 Senkerodiermaschinen, 1 Elektroden-FrĂ€smaschine, 1 Drahterodiermaschine, 1 Startlochbohrmaschine, 2 Flachschleifmaschinen, 2 Rundschleifmaschinen (konv. und CNC), 3 HandarbeitsplĂ€tze, Beschriftungsmaschine, SchweiĂraum, SĂ€gen und Bohrmaschinen, eigene WZG-HĂ€rterei (Vacuum-Technologie)
-
Anzahl Mitarbeiter: 54 (zusÀtzlich 25 Auszubildende in zentraler Ausbildungswerkstatt)
-
Besonderheiten: Obwohl im Unternehmen als Costcenter eingebettet, ist der Werkzeugbau strategisch und operativ als Profitcenter ausgerichtet.
-
Kontakt: GKN Driveline Trier, D-54293 Trier, Tel.: 0651/9661-0, www.gkndriveline.com
Verwandte Beiträge
- Ganzheitliche Sichtweise
- Die besten Mitarbeiter fĂŒr den Erfolg
- Bei Kurzarbeit die Mitarbeiter weiterbilden
- Wer ist der beste Werkzeugbau 2009?
- Audi-Werkzeugbau arbeitet jetzt synchron





