Benchmark
Klare Fokussierung auf Kernkompetenzen
16.02.2010
Serie Teil 25: werkzeug&formenbau stellt in dieser Serie erfolgreiche Werkzeug- und Formenbauer aus dem deutschsprachigen Raum vor und berichtet detailliert ĂŒber deren StĂ€rken und warum sie so wettbewerbsfĂ€hig sind. Heute: die internen Werkzeugbauten von Gerresheimer und der Maschinenfabrik Reinhausen.
Hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter, eine transparente und gut strukturierte Prozesskette und eine klare Fokussierung zeichnet die beiden heute vorgestellten Werkzeugbauten aus: Sieger in der Kategorie âInterner Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiterâ wurde diesmal die Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH in Wackersdorf, einer der Finalisten dieser Kategorie ist der Werkzeugbau der Maschinenfabrik Reinhausen in Haselbach.
âIn erster Linie stellen wir einfache Ziehwerkzeuge fĂŒr rotationssymmetrische Umformteile herâ, erklĂ€rt Thomas Huber, Leiter Betriebsmittelbau der Maschinenfabrik Reinhausen. âDarĂŒber hinaus sind wir verantwortlich fĂŒr ein weites Feld â von der Herstellung von Spannmitteln bis hin zu hochkomplexen PrĂŒfstĂ€nden fĂŒr unsere Unternehmensgruppe.â Daneben werden, je nach KapazitĂ€t, auch Kleinserien und SerienanlĂ€ufe gefertigt.
Klare Make-or-Buy-Regeln
Verarbeitet werden höchst unterschiedliche Materialien â von Hartpapier ĂŒber Kupfer bis zu den unterschiedlichsten Stahlsorten reicht das Spektrum, des SeriengeschĂ€fts, das abzudecken ist. âWir machen nicht alles selbst, bei uns gibt es klare Make-or-Buy-Regelnâ, erklĂ€rt Huber. âWir konzentrieren uns auf die Kernkompetenzen, alles andere geben wir nach auĂen. DafĂŒr betreiben wir ein umfassendes Lieferantenmanagement, das an das des Konzerns angelehnt ist. Wir benchmarken uns stets mit unseren Lieferanten â so stellen wir sicher, dass wir am Ball bleiben.â
Im Normalfall arbeitet der Betriebsmittelbau ausschlieĂlich fĂŒrs eigene Unternehmen â zu Benchmarkzwecken werden indes auch ab und zu externe AuftrĂ€ge angenommen.
Schon sehr frĂŒh ist der Betriebsmittelbau in die Entwicklung neuer Produkte mit eingebunden. Konstruktion und Fertigung sind sehr eng vernetzt: âAuf regelmĂ€Ăigen Sitzungen werden zweimal pro Woche die aktuellen Konstruktionen diskutiert, die Fertigung schaut schon in einem sehr frĂŒhen Stadium ĂŒber jede Zeichnung â so können Fehler und Schwachpunkte schon in einer sehr frĂŒhen Phase eliminiert werdenâ, erlĂ€utert Huber die Vorteile. âWir haben pro Jahr rund 6000 Zeichnungen â anfangs war jede zweite fehlerhaft. Die Fehlerquote ist mit dieser MaĂnahme drastisch gesunken â der Aufwand und die Kosten zum Nachbessern auch. Es vermeidet viel Ărger, wenn alle Betroffenen von Anfang an dabei sind und sich mit einbringen können.â
Hohe DatendurchgÀngigkeit mit SAP
Im Gesamtunternehmen schafft SAP eine hohe DatendurchgĂ€ngigkeit, das eingebundene unternehmensinterne CAD-Management-System MRCM sorgt im Zusammenspiel mit sauber definierten Schnittstellen dafĂŒr, dass alle relevanten Daten sauber dokumentiert sind und jederzeit auf Knopfdruck abgerufen werden können. Hier steht auch die komplette Betriebsmittelhistorie zur VerfĂŒgung. âWir haben sogar alle unsere Maschinendaten auf 3D-CAD inklusive aller Schnittstellendaten ins System gestellt.â
Damit âBest-Practiceâ-Wissen allgemein verfĂŒgbar ist, werden alle relevanten Daten in einer âBetriebsmittelrichtlinieâ gesammelt und fĂŒr alle zugĂ€nglich gemacht â in Zukunft soll ein eigenes âWikiâ den Erfahrungsschatz der Mitarbeiter sammeln, aktuell halten und bereitstellen.
Zentraler Dienstleistungsbereich
Neue Wege gingen die Verantwortlichen in der Zerspanung: âDamit sich die hochqualifizierten KrĂ€fte an der Maschine auf ihre Arbeit konzentrieren können und nicht wertvolle Zeit mit Routinearbeit vergeuden, haben wir einen zentralen Dienstleistungsbereich eingerichtetâ, erklĂ€rt Huber. âAn den Maschinen sind â bis auf die Standardtools im Magazin â keine Werkzeuge mehr gelagert. Der Maschinenbediener bestellt sie online im Servicebereich und bekommt sie rechtzeitig fertig voreingestellt und mit den passenden Daten auf die Maschine.â
Auch die WerkstĂŒcke kommen vorgerĂŒstet auf einem Nullpunktspannsystem. âDas war anfangs fĂŒr die Mitarbeiter an der Maschine eine groĂe Umstellungâ, erinnert sich Huber. âEin Zerspaner, der keine Werkzeuge an der Maschine mehr hat, war fĂŒr viele undenkbar.â Als zunĂ€chst aber in einem kleinen Bereich die neuen Strukturen getestet wurden und die Vorteile klar auf der Hand lagen, wurde das Konzept sehr schnell umgesetzt. âEs ist unerlĂ€sslich, dass man hier die Mitarbeiter mitnimmt â der Erfolg gibt uns Recht: Mit dieser Neuorganisation hat sich die Auslastung unserer Maschinen um rund 100 Prozent erhöht.â
Ein nĂ€chster Schritt zu mehr Effizienz soll der Einstieg in die parametrische Werkzeugkonstruktion sein: âHier stehen wir noch am Anfangâ, erklĂ€rt Huber. âAber wir versprechen uns danoch deutliche Einspareffekte.â
Der diesjĂ€hrige Kategorie-Sieger, die Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH (frĂŒher Gerresheimer Wilden Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH) in Wackersdorf, hat sich auf anspruchsvolle Werkzeuge hauptsĂ€chlich aus dem Medizinbereich fokussiert. âWir stehen als Zulieferer der Fertigung bei Gerresheimer dabei durchaus gewollt im Wettbewerb zu externen Werkzeugbauernâ, erklĂ€rt Gerhard Luber, Director Mold Making. âDabei konzentrieren wir uns auf anspruchsvolle Werkzeuge, auf Werkzeuge mit hohen KavitĂ€tszahlen fĂŒr komplexe medizinische Systeme mit nachfolgender automatischen, halbautomatischen oder manuellen Montage.â
Enge Zusammenarbeit mit Kunden
In enger Zusammenarbeit mit dem Technical CompetenceCe
nter der Unternehmensgruppe werden die Produkte und Werkzeuge entwickelt, produziert sowie qualifiziert und validiertâ inklusive Automatisierungslösungen fĂŒr alle Produktionsstandorte des GeschĂ€ftsfeldes Medical Plastic Systems der Gerresheimer Group weltweit. âDas geschieht in sehr enger Zusammenarbeit mit unseren internen Kundenâ, betont Luber. Deren Zufriedenheit steht fĂŒr ihn an erster Stelle; hohe QualitĂ€t, hohe VerfĂŒgbarkeit und Termintreue sind hier die wichtigsten Faktoren.
FĂŒr eine schnelle und sichere Ersatzteilversorgung wird darauf geachtet, dass die Werkzeugkomponenten austauschbar sind. Auch bei Gerresheimer wird viel Wert auf umfassende Dokumentation und schnellen Zugriff gelegt: âJedes Teil ist vermessen und inklusive seiner Toleranzen exakt spezifiziertâ, erklĂ€rt Luber. âUnd fĂŒr eilige AuftrĂ€ge â etwa Ănderungen â verfĂŒgen wir ĂŒber eine eigene Abteilung. So stellen wir sicher, dass die laufende Produktion nicht beeintrĂ€chtigt wird.â
Um eine hohe Maschinenauslastung zu erzielen setzt Gerresheimer auf einen hohen Grad an Eigenverantwortung: âJeder Mitarbeiter behandelt seine Maschine wie ein Profit-Centerâ, erlĂ€utert Luber. âWie er rĂŒstet und in welcher Reihenfolge er die AuftrĂ€ge abarbeitet, ist jedem selbst ĂŒberlassen. Wichtig ist, dass alle AuftrĂ€ge rechtzeitig erledigt sind und die Komponenten bereitstehen, wenn die Endmontage des Werkzeugs beginnen soll.â Die Arbeitsvorbereitung kalkuliert die Bearbeitungszeiten sehr genau , ein BDE- und PPS-System sorgt dafĂŒr, dass die notwendigen Informationen jederzeit verfĂŒgbar sind. Bewusst gibt es keinen âLeitstandâ: Wichtige Informationen sind allen zugĂ€nglich.
Bei der Gruppenarbeit fördert eine gute Strategie den Wissenstransfer
Gerresheimer setzt in hohem MaĂ auf Gruppenarbeit. Das fördert den Wissenstransfer unter den Mitarbeitern: âWenn ich starke Kollegen habe, werde ich auch selbst stĂ€rker â dieses Bewusstsein fördert den Austausch von ,Best PracÂtiÂceâ-Wissen. Weiterbildung â auch unter Kollegen hat bei uns einen sehr hohen Stellenwertâ, erlĂ€utert Luber. âMit einem System von 20 SchlĂŒsselfaktoren, die alle Mitarbeiter verinnerlicht haben, treiben wir unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) voran.â Mit Erfolg: Die Ausschussquote etwa liegt deutlich unter einem Prozent.
Der hohe Automatisierungsgrad ermöglicht eine sehr freie Zeiteinteilung. Das kommt allen zugute: âDie Mitarbeiter können sich ihre Arbeitszeit unter BerĂŒcksichtigung der Auftragslage weitgehend frei einteilen, und das Unternehmen profitiert von sehr hohen Maschinenlaufzeiten. Im Erodierbereich etwa liegen wir im Jahr inzwischen bei mehr als 6000 h pro Maschine.â
Erstaunlich wenig Zerspanungsmaschinen finden sich im Werkzeugbau: âWir haben die kompletten Aufbauten nach auĂen vergeben, zum groĂen Teil an einen Kooperationspartnerâ, erklĂ€rt Luber. âSo können wir uns auf unsere Kernkompetenz konzentrieren: Im Haus fertigen wir in erster Linie die qualitĂ€tsbestimmenden und formgebenden Teile fĂŒr unsere kundenspezifischen medizinischen Systeme.â Luber arbeitet sehr viel mit dem Prinzip der verlĂ€ngerten Werkbank. âDas bringt eine hohe Verantwortungâ, betont er. âWir verlassen uns auf unsere Partner â und die verlassen sich auf uns.â
BegrĂŒndungen der Jury
Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH
Die Gerresheimer Gruppe ist ein international agierender Entwicklungspartner und Produzent fĂŒr kundenspezifische, spritzgegossene Kunststoffsysteme fĂŒr die Bereiche Pharma, Diagnostik und Medizintechnik. Der interne Werkzeugbau am Standort Wackersdorf fertigt in erster Linie fĂŒr das Mutterunternehmen Spritzgussformen fĂŒr die Produktion Medizinischer Kunststoffsysteme, geeignet fĂŒr Reinraumproduktion sowie Anlagen und Maschinen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik. Der Werkzeugbau am Standort mit 80 Mitarbeitern ist angegliedert an das Technisches Competence Center (TCC), in dem auch die Produkt-, Verfahrens-, Prozess- und Betriebsmittelentwicklung, das Projektmanagement, Technikum mit Mess- und Analyselabor, Optimierung und Abmusterung sowie das QualitĂ€tsmanagement und die Technische Arbeitsvorbereitung eingebunden sind.
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH â Betriebsmittelbau
Die Maschinenfabrik Reinhausen existiert seit mehr als 100 Jahren. Inzwischen wurden Unternehmensstandorte in Brasilien, Amerika, Australien, SĂŒdafrika, Russland, Asien und Osteuropa mit insgesamt 2600 Mitarbeitern aufgebaut. Das Produktspektrum ist kontinuierlich gewachsen. Neben dem KerngeschĂ€ft, dem Regeln von Leistungstransformatoren, traten auf dem Elektroniksektor zusĂ€tzliche GerĂ€te zur Messung, Steuerung und Ăberwachung in den Vordergrund. Als MarktfĂŒhrer und Lieferant der Transformatorenindustrie liegen die Ziele in Innovation, PrĂ€zision, KontinuitĂ€t, ZuverlĂ€ssigkeit und KundennĂ€he. Ein GroĂteil der Komponenten wird in der eigenen Teilefertigung hergestellt. Die Kernkompetenzen des internen Betriebsmittelbaus liegen vorrangig im Bereich der Sonderspannlösungen fĂŒr Bearbeitungszentren, Werkzeugtechnologie zur Kaltumformung von Metallen und PrĂŒf- und Montageequipment.
StÀrkeprofile
Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH
- klare Fokussierung sowohl im Formen- als auch im Sondermaschinenbau
- Eigenverantwortung der Mitarbeiter
- LeistungsfÀhigkeit und sehr hoher Anteil der Laufzeiten ohne Bedienung
- geringer Anteil an internen EilauftrÀgen
- hohe Kundenzufriedenheit, dokumentiert durch Lieferantenbeurteilungen der Kunden und Kundennutzenanalysen
- umfangreiche Kundenbetreuung durch die Angliederung an das Technical Competence Center (TCC)
- hoher Modularisierungsgrad der Formen
- breites Dienstleistungsangebot ĂŒber das TCC
- hohe Mitarbeiterzufriedenheit
- ĂŒberdurchschnittliche Investitionsquote
- frĂŒhe Integration der Auszubildenden
- geringe Durchlaufzeiten durch Segmentierung
- modularer Aufbau der Werkzeuge mit Nutzung von Standardkomponenten
- eigene Abteilung fĂŒr ĂnderungsauftrĂ€ge
- Mehrmaschinenbedienung in allen Bereichen
- individuelle SchulungsplĂ€ne, Wissensaufbau ĂŒber Projekte mit Forschungseinrichtungen und UniversitĂ€ten
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH â Betriebsmittelbau
- Auftritt als Systemlieferant fĂŒr elektromechanische Betriebs- und PrĂŒfmittel
- groĂe FlexibilitĂ€t der Mitarbeiter
- ausgeprÀgter Mehrschichtbetrieb
- besonderes Know-how im Kernverfahren FrÀsen
- ĂŒberdurchschnittliche Termintreue
- breites Dienstleistungsangebot an den internen Kunden
- niedrige Fluktuation, individuelle leistungsorientierte Entlohnung
- ĂŒberdurchschnittliche Wertschöpfung pro Mitarbeiter
- Benchmark in der Arbeitsplatzergonomie (vor allem in der Montage)
- durchgĂ€ngiges Softwaresystem ĂŒber die gesamte Prozesskette
- kontinuierliche Wissenserweiterung mithilfe von Forschungsprojekten
- interne Wissensdatenbank
Im Profil
Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH
- Produkte: SpritzgieĂ-Formen, Anlagen/Sondermaschinen
- Kunden: Gerresheimer Gruppe, externe Kunden
- Standort: Wackersdorf
- Maschinenpark: HSC: Mikron HSM 300 / Hermle C30 U / Kern Pyramid Nano; FrÀsen: Maho MH 600 C / Maho MH 700 C /DMU 125 P / DMU 80 / DMC 64 V / DMU 100 Duoblock / Ixion TL 601; Profilschleifen: 2x Jung JF 520:Koordinatenschleifen: Hauser S45-400 / Hauser S3; Rundschleifen: Kellenberger KEL VARIA 2RU 175/1000; Drahterodieren: AgieCut Classic 25 / AgieCut Progress 3 / Agiecut Vertex 2F; Senkerodieren: Agie Innovation 3 / Agie Impact 3 / Agie Hyperspark 3EX.HS /Agie Hyperspark 2EXHS
- Software: ProE / I-deas / PEPS / Work NC / Camax, PPS / BDE: Ratio Schubert Software, PLM/SAP
- Mitarbeiter: 80 (plus 10 Auszubildende)
- Kontakt: Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH, D-92442 Wackersdorf, Tel.: 09431/639-0, www.gerresheimer.com
Maschinenfabrik Reinhausen GmbH â Betriebsmittelbau
- Produkte: Blechverarbeitungs-Werkzeuge, Kalt-Massivumformwerkzeuge, Sonderspannmittel, PrĂŒfmittel/Vorrichtungen; ausgelagertes SeriengeschĂ€ft
- Kunden: Maschinenfabrik Reinhausen â Konzern
- Standort: Regensburg-Haslbach
- Maschinenpark: 5-Achs-FrÀsen: Hermle C40U, Deckel Maho DMU 70 EV und 50 EV; Zyklendrehen: Kern DMT CD 820 und 320, Monforts KNC5; Rund- und Flachschleifen Karstens und Elb; Messen mit KMG Zeiss; Senk-und Draht-Erodieren: Zimmer+Kreim/Mitsubishi
- Software: CAD: 3D-CAD Solid Edge, CAM: Exapt plus, ERP/PPS: SAP R3
- Mitarbeiter: 70 (plus 2 Auszubildende)
- Umsatz: Gesamtkonzern: ca. 550 Mio. Euro / nur Betriebsmittelbau: ca. 10 Mio. Euro
- Kontakt: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, D-93059 Regensburg, Tel.: 0941/4090-0, www.reinhausen.com
Verwandte Beiträge
- Die besten Werkzeugbau-Unternehmen 2009
- werkzeug & formenbau Ausgabe 1 2010
- Einfach geniale Werkzeuge
- Wer ist der beste Werkzeugbau 2009?
- Der SchlĂŒssel zum Erfolg




