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04.05.2010

CAD/CAM: In vielen Unternehmen sind parallel unterschiedliche Systeme für die gleichen Aufgaben im Einsatz. Dass dabei oft die gleiche Arbeit mehrfach zu erledigen ist, wird als gegeben hingenommen. Bei der List CAD-CAM GmbH lichteten die Verantwortlichen den Wildwuchs – sie setzen nun auf TopSolid von Missler.

List investiert stets in aktuelle Technologien, um Kosten zu senken und die Qualität zu steigern. Neueste Errungenschaft ist eine Körner Magic High-Speed-Fräsmaschine. „Damit können wir Geometrien per Fräsen herstellen, welche noch vor kurzem undenkbar waren und zwingend erodiert werden mussten“, erklärt Manfred List, Geschäftsführer der List CAD-CAM GmbH. Das Unternehmen kann nun in vielen Fällen auf Elektrodenkonstruktion und -vermessung verzichten und die Konstruktion viel direkter umsetzen.

„Wir haben früher mit einem anderen CAD- und einem anderen CAM-System gearbeitet, und ich hatte in der Konstruktion andauernd Schwierigkeiten in einigen einfachen, aber wichtigen Bereichen“, erklärt List. „Ein Bekannter hat mir dann die WeSt GmbH in Sulzbach und TopSolid empfohlen.“

Die bestehenden Probleme konnten mit TopSolid gelöst werden. Am Anfang wurden nur bestimmte Konstruktionsaufgaben in TopSolid bearbeitet, andere blieben in der alten Software. „Entsprechend wurden manche CNC-Programmieraufgaben in TopSolid’Cam bearbeitet und andere in unserem bestehenden System“, berichtet List. „Ein richtiges Durcheinander.“

Solch ein Vorgehen ist indes nicht unüblich: Nach wie vor gibt es zahlreiche Unternehmen, in denen die Aufgaben von Konstruktion, Werkzeugbau und Fertigung auf verschiedene Programme verteilt sind. Mit der Folge, dass Arbeit mehrfach erledigt wird, und das bei jeder Änderung neu. Nicht selten ist diese Verschwendung den Verantwortlichen nicht einmal bewusst, und so stört dies auch nicht weiter.

Komplett umgestellt
Manfred List hat es gestört. Die Kons­truktion wurde im Unternehmen komplett auf TopSolid’Design umgestellt, und die Produktivität stieg. „Ich brauchte mich nicht mehr bei jedem Schritt zu fragen, ob das Programm aussteigt, und konnte meine Konstruktionen ohne Umwege zum Fräsen geben.“

Mittlerweile konstruieren drei Mitarbeiter, und fünf verwenden die CAM-Software zur Programmierung der Fräsmaschinen. Zur Zeit werden nur die Formteile mit TopSolid’Cam programmiert. „Wir möchten in der nächsten Zeit die komplette NC-Programmierung einschließlich Form­platten und anderer sogenannter 2D-Teile auf TopSolid’Cam umstellen“, erläutert List. „Alle Mitarbeiter können dann in einer einheitlichen Software alle anfallenden Arbeiten komplett erledigen und die Änderungen aus der Konstruktion nachvollziehen.“ Davon verspricht sich der Unternehmer nicht zuletzt flexiblere und motiviertere Mitarbeiter und mehr Effizienz.


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