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	<title>Werkzeug und Formenbau</title>
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		<title>Gildemeiser und Mori Seiki: in den USA und in Indien</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gildemeister und Mori Seiki bündeln ihre Aktivitäten im Traditionsmarkt USA und im Wachstumsmarkt Indien. Beide Unternehmen vereinbarten alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten in einer Gesellschaft zusammenzuführen.

Die DMG / Mori Seiki USA mit Sitz in Chicago (USA) wird unter anderem für den Kundendienst, das Ersatzteilgeschäft, Trainingsmaßnahmen sowie die technische Betreuung zuständig sein. In den USA wollen beide [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gildemeister und Mori Seiki bündeln ihre Aktivitäten im Traditionsmarkt USA und im Wachstumsmarkt Indien. Beide Unternehmen vereinbarten alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten in einer Gesellschaft zusammenzuführen.</p>
<p><span id="more-1527"></span></p>
<p>Die DMG / Mori Seiki USA mit Sitz in Chicago (USA) wird unter anderem für den Kundendienst, das Ersatzteilgeschäft, Trainingsmaßnahmen sowie die technische Betreuung zuständig sein. In den USA wollen beide Unternehmen nun gemeinsam den Vertrieb forcieren.<br />
„Unsere gemeinsame innovative Kundenorientierung erlaubt es uns, die Herausforderungen der internationalen Wirtschaftskrise gezielt anzugehen und zu meistern“, begründet Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender von Gildemeister, das gemeinsame Vorgehen in den USA, dem bereits erfolgreiche Kooperationsaktivitäten in anderen Märkten vorausgegangen sind.<br />
Auch auf dem Wachstumsmarkt Indien fassen Gildemeister und Mori Seiki ihre Vertriebs- und Serviceaktivitäten zusammen. Die DMG / Mori Seiki India in Bangalore (Indien) wird verantwortlich sein für den kompletten Service und Support des gesamten Produktportfolios beider Hersteller. „Die Verbindung von hochwertigen Technologien und einem starken Vertriebs- und Servicenetz schafft Effizienzvorteile für alle“, sagt Dr. Masahiko Mori, Präsident von Mori Seiki.</p>


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		<title>Hoffmann Group: Wachstum für 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hoffmann Group rechnet für das Jahr 2010 mit einem soliden Umsatzplus von fünf Prozent. Grund für die positive Prognose ist der Anstieg der Bestellungseingänge und die entsprechende Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn.
Im Jahr 2009 hatte die Hoffmann Group einen europaweiten Umsatz von 563,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entsprach einem Rückgang von 32,2 Prozent. In Deutschland setzte [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hoffmann Group rechnet für das Jahr 2010 mit einem soliden Umsatzplus von fünf Prozent. Grund für die positive Prognose ist der Anstieg der Bestellungseingänge und die entsprechende Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn.<span id="more-1524"></span></p>
<p>Im Jahr 2009 hatte die Hoffmann Group einen europaweiten Umsatz von 563,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entsprach einem Rückgang von 32,2 Prozent. In Deutschland setzte das Unternehmen im gleichen Zeitraum 397,1 Millionen Euro um &#8211; 34,1 Prozent weniger als im Jahr davor.</p>
<p>„2009 war ein schwieriges Jahr“, erklärt Bert Bleicher, Geschäftsführender Gesellschafter der Hoffmann-Holding und Sprecher der Hoffmann Group. „Wir konnten trotz der herben Umsatzeinbußen mit einer schlanken Organisation, einer breiten Kundenbasis, vorausschauendem Kostenmanagement und unserer Ausrichtung auf Qualität ein positives Ergebnis erreichen und besser als das Branchenumfeld abschneiden. 2010 wird sicherlich noch kein einfaches Jahr, aber der erkennbare Aufschwung stimmt uns optimistisch. Wir heben uns vor allem durch die Kombination von Handels-, Hersteller- und Servicekompetenz ab. 2010 werden wir unsere Servicekompetenz vor allem in der Zerspanung nochmal deutlich ausbauen und damit punkten.“</p>
<p>Im Jahr 2010 investiert das Unternehmen in Service-Angebote und in den Ausbau der technologischen Kompetenz. Ziel ist es, die Premiummarke Garant und den Fachbereich Zerspanung weiter zu stärken. Neben den bisherigen Dienstleistungen wird es im Bereich Zerspanung ein komplett neues Garant Serviceangebote aus einer Hand geben. Die bisherigen Services werden gebündelt und erweitert, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen.</p>


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		<title>Mori Seiki Deutschland ernennt neuen Präsidenten</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit 1. März 2010 ist Ralf Riedemann neuer Präsident der Mori Seiki GmbH.
Herr Riedemann hat über 20 Jahre Erfahrung in der Werkzeugmaschinenbranche und arbeitet seit 2005 in leitender Position für Mori Seiki Europa.
Als neuer Präsident der Mori Seiki GmbH ist Ralf Riedemann für zentrale Geschäftsfelder verantwortlich. Vom Direktvertrieb für die fünf Technologiezentren in Deutschland über [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 1. März 2010 ist Ralf Riedemann neuer Präsident der Mori Seiki GmbH.<br />
Herr Riedemann hat über 20 Jahre Erfahrung in der Werkzeugmaschinenbranche und arbeitet seit 2005 in leitender Position für Mori Seiki Europa.<span id="more-1519"></span></p>
<p>Als neuer Präsident der Mori Seiki GmbH ist Ralf Riedemann für zentrale Geschäftsfelder verantwortlich. Vom Direktvertrieb für die fünf Technologiezentren in Deutschland über Service, Anwendungstechnik und Training bis hin zur europaweiten Ersatzteilversorgung.</p>
<p>Er wird weiterhin parallel den Bereich European Engineering verantworten.<br />
Mori Seikiplant einen weiteren Ausbau des Direktvertriebes sowie eine Intensivierung des technischen Supports in Deutschland.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/03/Bild-Mori.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1520" title="Bild Mori" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/03/Bild-Mori.jpg" alt="" width="269" height="180" /></a></p>


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/11/gildemeister-mori-seiki-und-mitsui-grunden-joint-venture/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gildemeister, Mori Seiki und Mitsui gründen Joint Venture'>Gildemeister, Mori Seiki und Mitsui gründen Joint Venture</a></li>
<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/11/aufsichtsratswechsel-bei-gildemeister/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Aufsichtsratswechsel bei Gildemeister'>Aufsichtsratswechsel bei Gildemeister</a></li>
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		<title>Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie erwartet deutliche Nachfrageerholung für 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie fasst für 2010 wieder mehr Zuversicht. „Zwar wird das laufende Jahr abermals sehr schwierig, jedoch erwarten wir eine deutliche Belebung des Geschäfts während der ersten Jahreshälfte“, erklärt Martin Kapp, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), anlässlich der Jahrespressekonferenz.
„Seit September haben sich die Bestellungen Monat für Monat verbessert“, begründet er seine Einschätzung. Im [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie fasst für 2010 wieder mehr Zuversicht. „Zwar wird das laufende Jahr abermals sehr schwierig, jedoch erwarten wir eine deutliche Belebung des Geschäfts während der ersten Jahreshälfte“, erklärt Martin Kapp, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), anlässlich der Jahrespressekonferenz.<span id="more-1513"></span></p>
<p>„Seit September haben sich die Bestellungen Monat für Monat verbessert“, begründet er seine Einschätzung. Im vierten Quartal 2009 hat der Auf-tragseingang auf niedrigem Niveau um 12 Prozent zugelegt. Das ist nicht nur dem Basiseffekt geschuldet. Vielmehr ist das Auftragsniveau im Ver-gleich zum Tiefstand im Juli/August um mehr als 60 Prozent gestiegen.</p>
<p>Wegen des Zeitbedarfs für die Realisierung im Umsatz wird das noch nicht für einen Zuwachs in der Produktion reichen. Daher geht der VDW von ei-nem Rückgang der deutschen Werkzeugmaschinenproduktion für 2010 um 10 Prozent aus, bevor die deutschen Hersteller 2011 davon profitieren kön-nen, dass der internationale Investitionsmotor wieder vollständig rund läuft.</p>
<p>Schwellenmärkte führen die Erholung an</p>
<p>Getrieben wird die Nachfrageerholung vom Ausland und vom Projektge-schäft. Die Schwellenländer China und Indien haben sich rasch von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise erholt. Andere wichtige Märkte wie die USA, Russland oder Brasilien kehren auf den Wachstumspfad zurück. Strukturell kommen die Bestellungen vermehrt aus dem Projektgeschäft. Die inländische Nachfrage stabilisiert sich langsamer und wird derzeit hauptsächlich durch den Lagerzyklus belebt.</p>
<p>Entwicklung 2009 besser als vorhergesagt</p>
<p>„2009 ist für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie besser gelaufen als befürchtet, obwohl die Branche einen Absturz erlebt hat wie nie zuvor“, berichtet VDW-Vorsitzender Kapp. Statt des noch Mitte 2009 erwarteten Rückgangs der Werkzeugmaschinenproduktion um 40 Prozent lag sie En-de des Jahres 30 Prozent unter Vorjahr bei 9,9 Mrd. Euro.</p>
<p>Im historischen Vergleich ist dieser Rückgang dennoch beispiellos. Alle Kennzahlen sind 2009 tief ins Minus gerutscht. Der Auftragseingang ging um mehr als die Hälfte zurück. Die Inlandsorders verloren 61 Prozent, die Auslandsorders 50 Prozent. Der Export sank in den Monaten Januar bis November um rd. 27 Prozent. Lediglich die Lieferungen nach Ost- und Südostasien konnten noch zulegen. Mit einem Zuwachs der deutschen Ausfuhren von 11 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro ist der chinesische Markt nun fast dreimal so groß wie die USA auf Platz 2.</p>
<p>Deutlich unterproportional verlief der Beschäftigungsabbau. Seit dem Höchststand im Herbst 2008 sank die Mitarbeiterzahl um rd. 7 500 oder</p>
<p>10 Prozent auf zuletzt 65 900 Frauen und Männer Ende 2009.</p>
<p>„Der flexiblere Arbeitsmarkt und die Kurzarbeiterregelung haben geholfen, die Mitarbeiter solange zu halten“, ist sich Kapp sicher. Nach wie vor wol-len viele Unternehmen auch unter schwierigen Bedingungen ihre Stamm-belegschaft über die Krise hinweg retten. Das wird nicht allen gelingen, bedauert Kapp. Gleichwohl darf nicht vergessen werden, dass bereits deutliche Kapazitätsanpassungen durch den Abbau von Überstunden, Leiharbeit und die Beendigung befristeter Arbeitsverhältnisse stattgefun-den haben.</p>
<p>Die Kapazitätsauslastung in der Werkzeugmaschinenindustrie betrug im Januar 67,6 Prozent. Das signalisiert für die Branche, dass sich die Halbie-rung der Bestellungen nun auch ganz massiv in der Produktion auswirkt. Der Auftragsbestand lag zuletzt im Oktober 2009 noch bei 5,6 Monaten. Beide Zahlen beziehen sich auf das deutlich reduzierte Produktionsniveau.</p>
<p>Deutsche Werkzeugmaschinenanbieter besser aufgestellt als der in-ternationale Wettbewerb</p>
<p>Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist in dieser Krise viel besser aufgestellt als in früheren Abschwüngen. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die deutschen Hersteller weit an Hauptwettbewerber Japan vorbei ge-zogen sind. Deren Werkzeugmaschinenproduktion ist um 60 Prozent auf rd. 5 Mrd. Euro ohne Teile und Zubehör doppelt so stark eingebrochen wie die deutsche. Deutsche Hersteller haben ihren Weltmarktanteil leicht ge-steigert und rangieren nun rd. 7 Prozentpunkte vor den Japanern.</p>
<p>Liquidität insbesondere für kleinere Unternehmen sicherstellen</p>
<p>In der Werkzeugmaschinenindustrie mehren sich die Sorgen, dass die Fi-nanzierungssituation zunehmend eng wird. Werkzeugma-schinenhersteller mit Kunden in der Automobil- und Zuliefererindustrie werden pauschal schlechter eingestuft, müssen höhere Informationsanforderungen erfüllen und bekommen schlechtere Konditionen angeboten, wird aus dem VDW-Mitgliederkreis berichtet. Das führt zu einem massiven Anstieg der Finan-zierungskosten.</p>
<p>„Unsere Geschäftspartner, insbesondere die Banken, müssen die Beson-derheiten der Branche berücksichtigen“, fordert Kapp. Die Bankenkrise darf nicht dazu führen, dass ganzen Branchen, die beileibe keine Strukturkrise durchleiden, der Kredithahn zugedreht wird. Dringend geboten ist eine flä-chendeckende gemeinsame Anstrengung von Politik, Banken und Unter-nehmen in Deutschland und international, die Industrie wieder flott zu ma-chen. Dazu muss die Politik dafür sorgen, dass die Finanzinstitute ihrer Pflicht nachkommen, die Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Es darf keine Kreditklemme für die Finanzierung von Projekten und in der Vorfinanzie-rung von Aufträgen für den Mittelstand entstehen. Der VDW drängt darauf, dass im Rahmen von Kreditverhandlungen nicht ausschließlich das Unter-nehmensergebnis des vergangenen Jahres berücksichtigt wird, sondern die mittelfristigen Entwicklungsperspektiven.</p>
<p>METAV 2010 zeigt intelligente Fertigungstechnik für neue Anforderun-gen</p>
<p>Für 23. bis 27. Februar 2010 rüstet die internationale Werkzeugmaschi-nenindustrie für die METAV in Düsseldorf. 680 namhafte Aussteller aus 26 Ländern zeigen dort ihre Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen für neue Anforderungen in der industriellen Fertigung. Für neue Produkte, neue Märkte, neue Prozesse, neue Konzepte für Unternehmensstrukturen und Kostenoptimierung haben insbesondere die deutschen Hersteller viel zu bieten. Wenn der Knoten platzt und die internationale Industrie wieder investiert, wird die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie vorne mit dabei sein, bekräftigt VDW-Vorsitzender Martin Kapp.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1514" title="Grafik_VDW" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Grafik_VDW.jpg" alt="" width="469" height="330" /></p>


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		<item>
		<title>Klare Fokussierung auf Kernkompetenzen</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/klare-fokussierung-auf-kernkompetenzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 01:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benchmark]]></category>

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		<description><![CDATA[Serie Teil 25: werkzeug&#38;formenbau stellt in dieser Serie erfolgreiche Werkzeug- und Formenbauer aus dem deutschsprachigen Raum vor und berichtet detailliert über deren Stärken und warum sie so wettbewerbsfähig sind. Heute: die internen Werkzeugbauten von Gerresheimer und der Maschinenfabrik Reinhausen.
Hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter, eine transparente und gut strukturierte Prozesskette und eine klare Fokussierung zeichnet die beiden [...]


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/werkzeug-formenbau-ausgabe-1-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 1 2010'>werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 1 2010</a></li>
<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/einfach-geniale-werkzeuge/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Einfach geniale Werkzeuge'>Einfach geniale Werkzeuge</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_Gerresheimer.jpg"></a>Serie Teil 25:</strong> werkzeug&amp;formenbau stellt in dieser Serie erfolgreiche Werkzeug- und Formenbauer aus dem deutschsprachigen Raum vor und berichtet detailliert über deren Stärken und warum sie so wettbewerbsfähig sind. Heute: die internen Werkzeugbauten von Gerresheimer und der Maschinenfabrik Reinhausen.<span id="more-1370"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1492" title="Benchmark_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_1.jpg" alt="Benchmark_1" width="269" height="404" /></a>Hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter, eine transparente und gut strukturierte Prozesskette und eine klare Fokussierung zeichnet die beiden heute vorgestellten Werkzeugbauten aus: Sieger in der Kategorie „Interner Werkzeugbau unter 100 Mitarbeiter“ wurde diesmal die Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH in Wackersdorf, einer der Finalisten dieser Kategorie ist der Werkzeugbau der Maschinenfabrik Reinhausen in Haselbach.</p>
<p>„In erster Linie stellen wir einfache Ziehwerkzeuge für rotationssymmetrische Umformteile her“, erklärt Thomas Huber, Leiter Betriebsmittelbau der Maschinenfabrik Reinhausen. „Darüber hinaus sind wir verantwortlich für ein weites Feld – von der Herstellung von Spannmitteln bis hin zu hochkomplexen Prüfständen für unsere Unternehmensgruppe.“ Daneben werden, je nach Kapazität, auch Kleinserien und Serienanläufe gefertigt.</p>
<p>Klare Make-or-Buy-Regeln<br />
Verarbeitet werden höchst unterschiedliche Materialien – von Hartpapier über Kupfer bis zu den unterschiedlichsten Stahlsorten reicht das Spektrum, des Seriengeschäfts, das abzudecken ist. „Wir machen nicht alles selbst, bei uns gibt es klare Make-or-Buy-Regeln“, erklärt Huber. „Wir konzentrieren uns auf die Kernkompetenzen, alles andere geben wir nach außen. Dafür betreiben wir ein umfassendes Lieferantenmanagement, das an das des Konzerns angelehnt ist. Wir benchmarken uns stets mit unseren Lieferanten – so stellen wir sicher, dass wir am Ball bleiben.“</p>
<p>Im Normalfall arbeitet der Betriebsmittelbau ausschließlich fürs eigene Unternehmen – zu Benchmarkzwecken werden indes auch ab und zu externe Aufträge angenommen.</p>
<p>Schon sehr früh ist der Betriebsmittelbau in die Entwicklung neuer Produkte mit eingebunden. Konstruktion und Fertigung sind sehr eng vernetzt: „Auf regelmäßigen Sitzungen werden zweimal pro Woche die aktuellen Konstruktionen diskutiert, die Fertigung schaut schon in einem sehr frühen Stadium über jede Zeichnung – so können Fehler und Schwachpunkte schon in einer sehr frühen Phase eliminiert werden“, erläutert Huber die Vorteile. „Wir haben pro Jahr rund 6000 Zeichnungen – anfangs war jede zweite fehlerhaft. Die Fehlerquote ist mit dieser Maßnahme drastisch gesunken – der Aufwand und die Kosten zum Nachbessern auch. Es vermeidet viel Ärger, wenn alle Betroffenen von Anfang an dabei sind und sich mit einbringen können.“</p>
<p>Hohe Datendurchgängigkeit mit SAP<br />
Im Gesamtunternehmen schafft SAP eine hohe Datendurchgängigkeit, das eingebundene unternehmensinterne CAD-Management-System MRCM sorgt im Zusammenspiel mit sauber definierten Schnittstellen dafür, dass alle relevanten Daten sauber dokumentiert sind und jederzeit auf Knopfdruck abgerufen werden können. Hier steht auch die komplette Betriebsmittelhistorie zur Verfügung. „Wir haben sogar alle unsere Maschinendaten auf 3D-CAD inklusive aller Schnittstellendaten ins System gestellt.“</p>
<p>Damit „Best-Practice“-Wissen allgemein verfügbar ist, werden alle relevanten Daten in einer „Betriebsmittelrichtlinie“ gesammelt und für alle zugänglich gemacht – in Zukunft soll ein eigenes „Wiki“ den Erfahrungsschatz der Mitarbeiter sammeln, aktuell halten und bereitstellen.</p>
<p>Zentraler Dienstleistungsbereich<br />
Neue Wege gingen die Verantwortlichen in der Zerspanung: „Damit sich die hochqualifizierten Kräfte an der Maschine auf ihre Arbeit konzentrieren können und nicht wertvolle Zeit mit Routinearbeit vergeuden, haben wir einen zentralen Dienstleistungsbereich eingerichtet“, erklärt Huber. „An den Maschinen sind – bis auf die Standardtools im Magazin – keine Werkzeuge mehr gelagert. Der Maschinenbediener bestellt sie online im Servicebereich und bekommt sie rechtzeitig fertig voreingestellt und mit den passenden Daten auf die Maschine.“</p>
<p>Auch die Werkstücke kommen vorgerüstet auf einem Nullpunktspannsystem. „Das war anfangs für die Mitarbeiter an der Maschine eine große Umstellung“, erinnert sich Huber. „Ein Zerspaner, der keine Werkzeuge an der Maschine mehr hat, war für viele undenkbar.“ Als zunächst aber in einem kleinen Bereich die neuen Strukturen getestet wurden und die Vorteile klar auf der Hand lagen, wurde das Konzept sehr schnell umgesetzt. „Es ist unerlässlich, dass man hier die Mitarbeiter mitnimmt – der Erfolg gibt uns Recht: Mit dieser Neuorganisation hat sich die Auslastung unserer Maschinen um rund 100 Prozent erhöht.“</p>
<p>Ein nächster Schritt zu mehr Effizienz soll der Einstieg in die parametrische Werkzeugkonstruktion sein: „Hier stehen wir noch am Anfang“, erklärt Huber. „Aber wir versprechen uns danoch deutliche Einspareffekte.“</p>
<p>Der diesjährige Kategorie-Sieger, die Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH (früher Gerresheimer Wilden Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH) in Wackersdorf, hat sich auf anspruchsvolle Werkzeuge hauptsächlich aus dem Medizinbereich fokussiert. „Wir stehen als Zulieferer der Fertigung bei Gerresheimer dabei durchaus gewollt im Wettbewerb zu externen Werkzeugbauern“, erklärt Gerhard Luber, Director Mold Making. „Dabei konzentrieren wir uns auf anspruchsvolle Werkzeuge, auf Werkzeuge mit hohen Kavitätszahlen für komplexe medizinische Systeme mit nachfolgender automatischen, halbautomatischen oder manuellen Montage.“</p>
<p>Enge Zusammenarbeit mit Kunden<br />
In enger Zusammenarbeit mit dem Technical CompetenceCe<a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1493" title="Benchmark_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_2.jpg" alt="Benchmark_2" width="269" height="238" /></a>nter der Unternehmensgruppe werden die Produkte und Werkzeuge entwickelt, produziert sowie qualifiziert und validiert– inklusive Automatisierungslösungen für alle Produktionsstandorte des Geschäftsfeldes Medical Plastic Systems der Gerresheimer Group weltweit. „Das geschieht in sehr enger Zusammenarbeit mit unseren internen Kunden“, betont Luber. Deren Zufriedenheit steht für ihn an erster Stelle; hohe Qualität, hohe Verfügbarkeit und Termintreue sind hier die wichtigsten Faktoren.</p>
<p>Für eine schnelle und sichere Ersatzteilversorgung wird darauf geachtet, dass die Werkzeugkomponenten austauschbar sind. Auch bei Gerresheimer wird viel Wert auf umfassende Dokumentation und schnellen Zugriff gelegt: „Jedes Teil ist vermessen und inklusive seiner Toleranzen exakt spezifiziert“, erklärt Luber. „Und für eilige Aufträge – etwa Änderungen – verfügen wir über eine eigene Abteilung. So stellen wir sicher, dass die laufende Produktion nicht beeinträchtigt wird.“</p>
<p>Um eine hohe Maschinenauslastung zu erzielen setzt Gerresheimer auf einen hohen Grad an Eigenverantwortung: „Jeder Mitarbeiter behandelt seine Maschine wie ein Profit-Center“, erläutert Luber. „Wie er rüstet und in welcher Reihenfolge er die Aufträge abarbeitet, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass alle Aufträge rechtzeitig erledigt sind und die Komponenten bereitstehen, wenn die Endmontage des Werkzeugs beginnen soll.“ Die Arbeitsvorbereitung kalkuliert die Bearbeitungszeiten sehr genau , ein BDE- und PPS-System sorgt dafür, dass die notwendigen Informationen jederzeit verfügbar sind. Bewusst gibt es keinen „Leitstand“: Wichtige Informationen sind allen zugänglich.</p>
<p>Bei der Gruppenarbeit fördert eine gute Strategie den Wissenstransfer<br />
Gerresheimer setzt in hohem Maß auf Gruppenarbeit. Das fördert den Wissenstransfer unter den Mitarbeitern: „Wenn ich starke Kollegen habe, werde ich auch selbst stärker – dieses Bewusstsein fördert den Austausch von ,Best Prac­ti­ce‘-Wissen. Weiterbildung – auch unter Kollegen hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, erläutert Luber. „Mit einem System von 20 Schlüsselfaktoren, die alle Mitarbeiter verinnerlicht haben, treiben wir unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) voran.“ Mit Erfolg: Die Ausschussquote etwa liegt deutlich unter einem Prozent.</p>
<p>Der hohe Automatisierungsgrad ermöglicht eine sehr freie Zeiteinteilung. Das kommt allen zugute: „Die Mitarbeiter können sich ihre Arbeitszeit unter Berücksichtigung der Auftragslage weitgehend frei einteilen, und das Unternehmen profitiert von sehr hohen Maschinenlaufzeiten. Im Erodierbereich etwa liegen wir im Jahr inzwischen bei mehr als 6000 h pro Maschine.“</p>
<p>Erstaunlich wenig Zerspanungsmaschinen finden sich im Werkzeugbau: „Wir haben die kompletten Aufbauten nach außen vergeben, zum großen Teil an einen Kooperationspartner“, erklärt Luber. „So können wir uns auf unsere Kernkompetenz konzentrieren: Im Haus fertigen wir in erster Linie die qualitätsbestimmenden und formgebenden Teile für unsere kundenspezifischen medizinischen Systeme.“ Luber arbeitet sehr viel mit dem Prinzip der verlängerten Werkbank. „Das bringt eine hohe Verantwortung“, betont er. „Wir verlassen uns auf unsere Partner – und die verlassen sich auf uns.“</p>
<p><strong>Begründungen der Jury</strong></p>
<p>Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH<br />
Die Gerresheimer Gruppe ist ein international agierender Entwicklungspartner und Produzent für kundenspezifische, spritzgegossene Kunststoffsysteme für die Bereiche Pharma, Diagnostik und Medizintechnik. Der interne Werkzeugbau am Standort Wackersdorf fertigt in erster Linie für das Mutterunternehmen Spritzgussformen für die Produktion Medizinischer Kunststoffsysteme, geeignet für Reinraumproduktion sowie Anlagen und Maschinen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik. Der Werkzeugbau am Standort mit 80 Mitarbeitern ist angegliedert an das Technisches Competence Center (TCC), in dem auch die Produkt-, Verfahrens-, Prozess- und Betriebsmittelentwicklung, das Projektmanagement, Technikum mit Mess- und Analyselabor, Optimierung und Abmusterung sowie das Qualitätsmanagement und die Technische Arbeitsvorbereitung eingebunden sind.</p>
<p>Maschinenfabrik Reinhausen GmbH – Betriebsmittelbau<br />
Die Maschinenfabrik Reinhausen existiert seit mehr als 100 Jahren. Inzwischen wurden Unternehmensstandorte in Brasilien, Amerika, Australien, Südafrika, Russland, Asien und Osteuropa mit insgesamt 2600 Mitarbeitern aufgebaut. Das Produktspektrum ist kontinuierlich gewachsen. Neben dem Kerngeschäft, dem Regeln von Leistungstransformatoren, traten auf dem Elektroniksektor zusätzliche Geräte zur Messung, Steuerung und Überwachung in den Vordergrund. Als Marktführer und Lieferant der Transformatorenindustrie liegen die Ziele in Innovation, Präzision, Kontinuität, Zuverlässigkeit und Kundennähe. Ein Großteil der Komponenten wird in der eigenen Teilefertigung hergestellt. Die Kernkompetenzen des internen Betriebsmittelbaus liegen vorrangig im Bereich der Sonderspannlösungen für Bearbeitungszentren, Werkzeugtechnologie zur Kaltumformung von Metallen und Prüf- und Montageequipment.</p>
<p><strong>Stärkeprofile</strong></p>
<p>Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH</p>
<ul>
<li>klare Fokussierung sowohl im Formen- als auch im Sondermaschinenbau</li>
<li>Eigenverantwortung der Mitarbeiter</li>
<li>Leistungsfähigkeit und sehr hoher Anteil der Laufzeiten ohne Bedienung</li>
<li>geringer Anteil an internen Eilaufträgen</li>
<li>hohe Kundenzufriedenheit, dokumentiert durch Lieferantenbeurteilungen der Kunden und Kundennutzenanalysen</li>
<li>umfangreiche Kundenbetreuung durch die Angliederung an das Technical Competence Center (TCC)</li>
<li>hoher Modularisierungsgrad der Formen</li>
<li>breites Dienstleistungsangebot über das TCC</li>
<li>hohe Mitarbeiterzufriedenheit</li>
<li>überdurchschnittliche Investitionsquote</li>
<li>frühe Integration der Auszubildenden</li>
<li>geringe Durchlaufzeiten durch Segmentierung</li>
<li>modularer Aufbau der Werkzeuge mit Nutzung von Standardkomponenten</li>
<li>eigene Abteilung für Änderungsaufträge</li>
<li>Mehrmaschinenbedienung in allen Bereichen</li>
<li>individuelle Schulungspläne, Wissensaufbau über Projekte mit Forschungseinrichtungen und Universitäten</li>
</ul>
<p>Maschinenfabrik Reinhausen GmbH – Betriebsmittelbau</p>
<ul>
<li>Auftritt als Systemlieferant für elektromechanische Betriebs- und Prüfmittel</li>
<li>große Flexibilität der Mitarbeiter</li>
<li>ausgeprägter Mehrschichtbetrieb</li>
<li>besonderes Know-how im Kernverfahren Fräsen</li>
<li>überdurchschnittliche Termintreue</li>
<li>breites Dienstleistungsangebot an den internen Kunden</li>
<li>niedrige Fluktuation, individuelle leistungsorientierte Entlohnung</li>
<li>überdurchschnittliche Wertschöpfung pro Mitarbeiter</li>
<li>Benchmark in der Arbeitsplatzergonomie (vor allem in der Montage)</li>
<li>durchgängiges Softwaresystem über die gesamte Prozesskette</li>
<li>kontinuierliche Wissenserweiterung mithilfe von Forschungsprojekten</li>
<li>interne Wissensdatenbank</li>
</ul>
<p><strong>Im Profil</strong></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_Gerresheimer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1494" title="Benchmark_Gerresheimer" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_Gerresheimer.jpg" alt="Benchmark_Gerresheimer" width="269" height="179" /></a>Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH</p>
<ul>
<li>Produkte: Spritzgieß-Formen, Anlagen/Sondermaschinen</li>
<li>Kunden: Gerresheimer Gruppe, externe Kunden</li>
<li>Standort: Wackersdorf</li>
<li>Maschinenpark: HSC: Mikron HSM 300 / Hermle C30 U / Kern Pyramid Nano; Fräsen: Maho MH 600 C / Maho MH 700 C /DMU 125 P / DMU 80 / DMC 64 V / DMU 100 Duoblock / Ixion TL 601; Profilschleifen: 2x Jung JF 520:Koordinatenschleifen: Hauser S45-400 / Hauser S3; Rundschleifen: Kellenberger KEL VARIA 2RU 175/1000; Drahterodieren: AgieCut Classic 25 / AgieCut Progress 3 / Agiecut Vertex 2F; Senkerodieren: Agie Innovation 3 / Agie Impact 3 / Agie Hyperspark 3EX.HS /Agie Hyperspark 2EXHS</li>
<li>Software: ProE / I-deas / PEPS / Work NC / Camax, PPS / BDE: Ratio Schubert Software, PLM/SAP</li>
<li>Mitarbeiter: 80 (plus 10 Auszubildende)</li>
<li>Kontakt: Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH, D-92442 Wackersdorf, Tel.: 09431/639-0, <a href="http://www.gerresheimer.com">www.gerresheimer.com</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_Reinhausen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1495" title="Benchmark_Reinhausen" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Benchmark_Reinhausen.jpg" alt="Benchmark_Reinhausen" width="269" height="179" /></a>Maschinenfabrik Reinhausen GmbH – Betriebsmittelbau</p>
<ul>
<li>Produkte: Blechverarbeitungs-Werkzeuge, Kalt-Massivumformwerkzeuge, Sonderspannmittel, Prüfmittel/Vorrichtungen; ausgelagertes Seriengeschäft</li>
<li>Kunden: Maschinenfabrik Reinhausen – Konzern</li>
<li>Standort: Regensburg-Haslbach</li>
<li>Maschinenpark: 5-Achs-Fräsen: Hermle C40U, Deckel Maho DMU 70 EV und 50 EV; Zyklendrehen: Kern DMT CD 820 und 320, Monforts KNC5; Rund- und Flachschleifen Karstens und Elb; Messen mit KMG Zeiss; Senk-und Draht-Erodieren: Zimmer+Kreim/Mitsubishi</li>
<li>Software: CAD: 3D-CAD Solid Edge, CAM: Exapt plus, ERP/PPS: SAP R3</li>
<li>Mitarbeiter: 70 (plus 2 Auszubildende)</li>
<li>Umsatz: Gesamtkonzern: ca. 550 Mio. Euro / nur Betriebsmittelbau: ca. 10 Mio. Euro</li>
<li>Kontakt: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, D-93059 Regensburg, Tel.: 0941/4090-0, <a href="http://www.reinhausen.com">www.reinhausen.com</a></li>
</ul>


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/werkzeug-formenbau-ausgabe-1-2010/' rel='bookmark' title='Permanent Link: werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 1 2010'>werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 1 2010</a></li>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/wer-heute-nicht-trommelt-hat-morgen-das-nachsehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 01:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends & Innovationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Workshop: Zu seinem ersten Marketing-Workshop hatte der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) eingeladen. Ein Thema, das offenbar einen zentralen Nerv traf: Mehr als 35 Teilnehmer waren gekommen, um die wichtigsten Faktoren rund um die Identität eines Unternehmens und seines Auftritts zu erörtern.
Man kennt seine Kunden, die Kunden wissen um die eigene Leistungsfähigkeit. Es kennt [...]


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2008/11/%e2%80%9espurbar-an-image-gewonnen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: „Spürbar an Image gewonnen&#8221;'>„Spürbar an Image gewonnen&#8221;</a></li>
<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/05/bei-kurzarbeit-die-mitarbeiter-weiterbilden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bei Kurzarbeit die Mitarbeiter weiterbilden'>Bei Kurzarbeit die Mitarbeiter weiterbilden</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Workshop:</strong> Zu seinem ersten Marketing-Workshop hatte der <a href="http://www.vdwf.de">Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF)</a> eingeladen. Ein Thema, das offenbar einen zentralen Nerv traf: Mehr als 35 Teilnehmer waren gekommen, um die wichtigsten Faktoren rund um die Identität eines Unternehmens und seines Auftritts zu erörtern.<span id="more-1366"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/VDWF_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1488" title="Night Lighthouse Beam" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/VDWF_1.jpg" alt="Night Lighthouse Beam" width="269" height="108" /></a>Man kennt seine Kunden, die Kunden wissen um die eigene Leistungsfähigkeit. Es kennt sowieso jeder jeden, die Branche ist schließlich überschaubar. Wozu also Marketing? Lange Zeit war alles gut gegangen, im Werkzeug- und Formenbau gab es genügend Aufträge. Nicht wenige Betriebe konnten sich nach Belieben aussuchen, für wen man arbeitet.</p>
<p>Heute sieht die Lage anders aus. Umsetzungsreife Projekte sind rar, auch wenn sich inzwischen eine Besserung abzeichnet. Der Wettbewerb um Aufträge hat deutlich an Schärfe gewonnen.</p>
<p>Hohe Qualität wird inzwischen als selbstverständlich vorausgesetzt. Nicht selten geht es daher in den Verhandlungen mit dem Auftraggeber nur noch darum, wer am billigsten liefert. „Und genau in diese Preisspirale wollten wir nicht hineinkommen“, erklärt Gert Feix, Geschäftsführer bei Feix Druckguss in Kaufbeuren. „Das bedeutet aber auch, dass wir uns von unseren Mitbewerbern deutlich absetzen mussten.“</p>
<p>Wertvolle Impulse von außen<br />
Für Feix war klar, dass dabei Unterstützung von außen wertvolle Impulse liefern kann: „Wir sind zwar absolut fit, was Druckguss angeht – aber obwohl wir schon den einen oder anderen Flyer gestaltet hatten, in der Telefonakquise aktiv waren und einige Messeauftritte hinter uns hatten, mussten wir uns eingestehen, dass wir in Sachen professionelles Marketing absolute Laien waren.“ Als Marketing-Profi holten sich die Kaufbeurer die Expertin Anke Meyer-Grashorn (große freiheit GmbH) an Bord – und die stellte erst einmal ganz elementare Fragen. „Wie wir es von unseren Werkzeug-Projekten ja auch kennen – zuerst muss das Konzept stehen, erst dann kann man es auch mit Leben füllen“, erklärt Feix. „So mussten wir erst einmal klären, wie wir uns ausrichten wollen, was wir sagen wollen, wen wir als Zielgruppe haben wollen.“</p>
<p>Bewusstsein wird täglich gelebt<br />
Wer sagt, was er will, definiert automatisch auch, was er nicht will. „Bei Feix war sehr schnell klar: Die Mitarbeiter sehen sich im High-End der Druckgussbearbeitung, sehen sich als absolute ,Freaks‘, wenn es um sehr schwierige Werkstücke geht“,<br />
erklärt Anke Meyer-Grashorn. „Dieses Bewusstsein wird bei Feix auch täglich gelebt – man musste es nur noch entsprechend ausformen.“</p>
<p>Das Motto „Wir machen nur noch komplizierte Teile“ umreißt den Leitgedanken schon sehr gut: „Druckguss-Teile aus Zink, die besonders anspruchsvoll und kompliziert sind, erfordern einen intelligenten Umgang mit dem Werkstoff, innovative Herangehensweisen in Entwicklung, Formenbau und Verarbeitung“, betont Feix. „Und eine große Portion Tüftel-Leidenschaft, Liebe zum Detail und Mut, Dinge anders zu machen.“</p>
<p>Mit der Konzentration auf komplexe Teile war auch der Preisdruck weg: „Jeder hat ein Werkstück in der Schublade, das ,unmöglich‘ umzusetzen ist“, erklärt Feix. „Wir wollen den Fokus gerade auf solche Teile legen. Hier kommt es für den Kunden nämlich in erster Linie darauf an, dass ein Werkstück überhaupt realisiert werden kann – der Preis spielt dann keine so große Rolle mehr.“</p>
<p>Slogan bringt Profil auf den Punkt<br />
Das wurde auch entsprechend kommuniziert – in Anzeigen, auf Messen, im Internet, <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/VDWF_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1489" title="VDWF_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/VDWF_2.jpg" alt="VDWF_2" width="269" height="202" /></a>auf den Fahrzeugen des Unternehmens und in vielem mehr: Mit dem Slogan „Geben Sie uns Ihr Geht-nicht-Teil“ schärfte Feix sein Profil als Problemlöser. Mit dieser Spezialisierung aufs Komplizierte hat sich auch die Zielgruppe des Unternehmens inzwischen deutlich verändert: Die „Geht-nicht-Teile“ kommen nun direkt aus der Technik oder aus der Führungsebene der Kunden – in der Regel unter Umgehung der Einkaufsabteilung und der damit verbundenen Preisdiskussionen.</p>
<p>„Das Konzept in unserem Unternehmen umzusetzen erwies sich als überraschend einfach. Was deutlich mehr Mühe macht, ist, diesen Anspruch dann wirklich auch auf Dauer durchzuhalten“, erklärt Feix. „Trotzdem: Ohne den professionellen Blick von außen hätten wir gar nicht gewusst, wo wir wirkungsvoll ansetzen können.“</p>
<p>Der Weg zur Einzigartigkeit stand bei diesem Workshop auch im Mittelpunkt des Beitrags von Claudia Schimkowski (WortOptimal – die Agentur fürs Handwerk): „Es geht darum, die eigenen Stärken zu bestimmen und sich daraufhin auszurichten“, erklärt die Marketing-Expertin. „Wer seine Stärken in den Mittelpunkt stellt und entsprechend auftritt, kann gleich einem Leuchtturm in weitem Umkreis wahrgenommen werden.“ Es gilt, das Einzigartige im eigenen Unternehmen zu finden und herauszuarbeiten – wer sich bemüht, überall gleich gut zu sein, hat es schwer, Spitzenleistungen zu erzielen. Dazu kommt, dass die Unternehmen, die sich „im Durchschnitt“ bewegen, schlicht nicht wahrgenommen werden – nur wer wieder und wieder bei Kunden „sichtbar“ ist, hat die Chance, am nächsten Aufschwung teilzunehmen.</p>
<p>Wo den Kunden der Schuh drückt<br />
Darüber hinaus ist es wichtig, die Leistungen so auszurichten, dass sie zur Nachfrage auf dem Markt, zu den „Schmerzthemen“ der Kunden passen – es gilt, den Kunden Lösungen für ihre Probleme anzubieten. „Finden Sie heraus, wofür Sie der Experte sind, und setzen sie das konsequent um“, betont Schimkowski. Anhand von Beispielen zeigte sie die Vielfalt möglicher Marketingmaßnahmen, aber auch die Notwendigkeit eines durchdachten und in sich stimmigen Marketingkonzepts.</p>
<p>Nicht nur isolierte Einzelmaßnahmen<br />
Dass es beim Marketing nicht nur um ein paar Einzelmaßnahmen geht, verdeutlicht auch Ralf Dürrwächter (Segoni): „Ihre Kunden erwarten von Ihnen, dass Sie Profis sind. In jeder Hinsicht – auch beim Auftritt Ihres Unternehmens. Deshalb sollten Sie gerade in Sachen Marketing mit Profis zusammenarbeiten“, rät er. „Das fängt beim Erstellen eines umfassenden Marketingkonzepts an und hört bei Fotografien oder einer professionellen Anzeigenkampagne noch lange nicht auf.“ Daneben gab er Tipps für einfache, aber effiziente Maßnahmen: „Bitten Sie ihre zufriedenen Kunden, Sie weiter zu empfehlen – oder Ansprechpartner zu nennen, die Ihr Angebot vielleicht benötigen“, erklärt er. „Netzwerke werden oft unterschätzt – dabei lässt sich hier mit relativ geringem Aufwand viel bewegen.“</p>
<p>Interessante Beiträge von Susanne Kind-Fritz (TQU Akademie Ulm) zum Thema „Repräsentative Umgangsformen“ sowie Klaus Tappmeier, Rechtsanwalt für Vertragsrecht im VDWF, zu relevanten Fällen aus der Praxis rundeten den Workshop ab.</p>


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		<item>
		<title>Mehr Durchblick im Betrieb</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends & Innovationen]]></category>

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		<description><![CDATA[ERP: Seit einem Jahr hat der Werkzeug- und Formenbauer TriWeFo aus Hermsdorf WorkPlan Enterprise in Betrieb und damit beachtliche Erfolge in Sachen Fertigungstransparenz und Termintreue erreicht.
Wer im Wettbewerb um Aufträge die Nase vorn haben möchte, muss zusehen, dass er schnell ein präzises Angebot erstellen und anschließend einen optimalen Fertigungsablauf, eine hohe Qualität und alle weiteren [...]


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/05/ausgabe-2-2009/' rel='bookmark' title='Permanent Link: werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 2 2009'>werkzeug &#038; formenbau Ausgabe 2 2009</a></li>
<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/07/das-plus-an-sicherheit/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Plus an Sicherheit'>Das Plus an Sicherheit</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ERP:</strong> Seit einem Jahr hat der Werkzeug- und Formenbauer TriWeFo aus Hermsdorf WorkPlan Enterprise in Betrieb und damit beachtliche Erfolge in Sachen Fertigungstransparenz und Termintreue erreicht.<span id="more-1363"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Secoi_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1482" title="Secoi_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Secoi_1.jpg" alt="Secoi_1" width="269" height="179" /></a>Wer im Wettbewerb um Aufträge die Nase vorn haben möchte, muss zusehen, dass er schnell ein präzises Angebot erstellen und anschließend einen optimalen Fertigungsablauf, eine hohe Qualität und alle weiteren Anforderungen der Kunden realisiert. Deshalb hatten die Verantwortlichen bei der <a href="http://www.triwefo.de">TriWeFo GmbH </a>schon vor einigen Jahren in ein PPS-System investiert, das allerdings inzwischen die gewachsenen Wünsche nicht mehr befriedigen konnte.</p>
<p>2008 machte sich TriWeFo GmbH auf die Suche nach einer neuen Software, die in der Lage war, die gesamte Unternehmensorganisation inklusive Fertigungsplanung zu managen. In WorkPlan Enterprise von <a href="http://www.sescoi.de">Sescoi </a>wurde das Werkzeug- und Formenbau-Unternehmen fündig. „Wir haben ein ERP-System gesucht, im dem wir unsere bestehende Produkt- beziehungsweise Stücklistenstruktur 1:1 abbilden können“, erklärt Thomas-A. Dargel, Geschäftsführer bei TriWeFo. „Dies ist mit WorkPlan gelungen. Deshalb entschieden wir uns für dieses Softwarepaket.“</p>
<p>WorkPlan wurde genau für diese Branche entwickelt. Sescoi hat sich von Anfang an auf Softwarelösungen für den Werkzeug- und Formenbau spezialisiert und die Lösungen an den speziellen Bedürfnisse der Einzelteilfertiger, projektorientierten Unternehmen und Auftragsfertiger ausgerichtet. Hersteller von Formen, Pressformen, Werkzeugen, Modellen, Mustern, Prototypen, Spezialmaschinen oder ähnlichem können mit WorkPlan Enterprise das Management ihrer Arbeitskraft, Materialien, Ressourcen und Zeiten optimieren und behalten jederzeit die Kontrolle über alle Vorgänge.</p>
<p>Modularer Aufbau<br />
WorkPlan Enterprise ist modular aufgebaut. Zur Verfügung stehen Funktionen zur <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1483" title="Sescoi_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_2.jpg" alt="Sescoi_2" width="269" height="266" /></a>Ressourcenplanung, die die Automatisierung und Verwaltung von entscheidenden betrieblichen Tätigkeiten erlauben. So gibt es Module zu den Bereichen Angebot, Auftragsabwicklung, Planung und Simulation, Bestellwesen und Lagerverwaltung, Zeit-, Qualitäts-, Leistungs- sowie Informationsmanagement. Daneben bietet das System viele Optionen, die speziell für die Werkzeug- und Formenbau-Branche entwickelt wurden. Dazu gehört unter anderem eine spezielle Datenbankstruktur, die alle Änderungen aufzeichnet und die Rückverfolgung von Angebotsdaten und Kosten erlaubt. Die Verfolgbarkeit ist auch für das spätere Management von Kundendienst und Reparaturleistungen nützlich.</p>
<p>Bei TriWeFo entschied man sich für ein „Concurrent-User-Modell“, das 15 parallel zur Verfügung stehende Arbeitsplätze bietet. So haben Meister, Fertigungsleitung, Vertrieb und alle anderen relevanten Abteilungen Zugriff auf das zentrale WorkPlan-System.</p>
<p>„Die Implementierung war relativ einfach, da sich unsere Produktstruktur, die auf Projekten basiert, nahezu identisch übertragen ließ“, berichtet Projektbeauftragter Felix Hübschmann. Ausgangspunkt ist die Konstruktionsabteilung, wo jedes Werkzeug eine eindeutige Nummer erhält, die sein Leben lang bestehen bleibt. Dazu werden Projekte erstellt, die vom Werkzeug-Neubau über Änderungen bis zu Reparaturen die komplette Auftragsstruktur bestimmen. „Wenn ein Werkzeug geändert werden muss oder zur Reparatur zurückkommt, wird nur ein Folgeauftrag angelegt, der direkt dem Projekt angegliedert wird“, erklärt Thomas-A. Dargel.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1484" title="Sescoi_3" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_3.jpg" alt="Sescoi_3" width="269" height="192" /></a>Bei TriWeFo haben die Verantwortlichen in WorkPlan eine Baumstruktur angelegt, die ihrer Werkzeuggliederung entspricht. Die Möglichkeit, Gruppierungen vorzunehmen, kam ihnen sehr entgegen. „WorkPlan bietet außerdem die Option, das ganze Werkzeug, bestimmte Gruppen oder einzelne Teile zu verfolgen – ganz wie es unseren Vorstellungen entspricht“, erklärt Hübschmann. „Normteile dagegen, für die unsererseits keine Leistung zu erbringen ist, werden nur bestellt. Die Verfolgung beschränkt sich darauf, nachzusehen, ob sie rechtzeitig geliefert wurden.“</p>
<p>Die Anforderungen der Anwender lassen sich im System abbilden<br />
Sescoi hatte auch für besondere Wünsche ein offenes Ohr: Mit speziellen Anpassarbeiten ermöglichten die Sescoi-Entwickler, innerhalb der technischen Struktur jedes Teil mit einem Arbeitsplan und einer Zeichnung zu verknüpfen. Der Arbeitsplan wird ausgedruckt und wandert mit dem Teil durch die Fertigung. Mittels Barcode-System wird jede an diesem Teil erbrachte Leistung sofort ins ERP-System zurückgemeldet. „Früher hat man das entweder händisch eingegeben oder per Arbeitszettel erfasst und am nächsten Tag eingepflegt“, erklärt Thomas-A. Dargel. „Das war nie richtig transparent und stets fehlergefährdet. Jetzt können wir das Werkzeug schon im Entstehen beobachten und feststellen, ob die kritischen Teile im Zeitplan liegen.“</p>
<p>Bei TriWeFo werden nicht alle Teile im Detail verfolgt. Man beschränkt sich auf die kritischen Elemente. Das sind vor allem Formteile oder formgebende Einsätze, deren Bearbeitung viel Zeit in Anspruch nimmt und die oft noch gehärtet oder beschichtet werden müssen. „Die Verfolgung mittels WorkPlan betrifft nur das Werkzeug beziehungsweise den Auftrag und die Teile“, hebt Dargel hervor. „Auch wenn viele PPS- und ERP-Systeme die Möglichkeit bieten, Mitarbeiter und deren Arbeit zu überwachen, kommt das für uns nicht in Frage. Wir wollen vielmehr Erkenntnisse gewinnen, wie wir den Fertigungsprozess weiter optimieren können.“</p>
<p>Denn strategische Entscheidungen, was sich beispielsweise fremd zu vergeben lohnt, konnten bisher nur schwer begründet werden. Mit WorkPlan dagegen lassen sich jetzt alle Teile exakt nachkalkulieren, und der Anwender erhält präzise Leistungsrückmeldungen ohne zusätzlichen Aufwand.</p>
<p>Sehr praxisnahe Abfragen<br />
Als sehr praxisnah beurteilt Thomas-A. Dargel die möglichen Abfragen. Es lassen <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_4.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1485" title="Sescoi_4" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Sescoi_4.jpg" alt="Sescoi_4" width="269" height="179" /></a>sich benutzerdefinierte Blickwinkel auf alle Daten des Systems generieren, so dass Geschäftsführer, Meister, Buchhalter und Vertrieb jeweils genau das sehen, was für sie interessant ist. Es können einerseits alle werkzeugbezogenen Daten abgefragt werden, vom Angebot über die Bestellung bis zur Nachkalkulation. Andererseits sind beispielsweise sämtliche Bestellungen auf einen Schlag darstellbar.</p>
<p>WorkPlan ist ein sehr offenes, flexibles System ohne große Schnittstellenprobleme, wie Felix Hübschmann bestätigt: „Es gibt Schnittstellen zum Beispiel zur Zeiterfassung, Buchhaltung und Konstruktion. Darüber hinaus können wir Maschinendaten, die wir mit unserem eigenen System erfassen, problemlos über eine Standardschnittstelle an WorkPlan übergeben.“</p>


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		<title>Mit höchster Präzision ins Harte</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spritzen & Giessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bohren: Weichbearbeiten, Härten, Fertigbearbeiten – die Verantwortlichen bei Beckert Formen + Modelle in Bad Friedrichshall verkürzten die Prozesskette und stellten um auf Hartbearbeitung. Für höchste Genauigkeit bei den auf H7 tolerierten Auswerferbohrungen sorgen die neuen MHS-Bohrer von Mitsubishi.
Für hohe Verschleißfestigkeit werden Werkzeuge in gehärtetem Stahl ausgeführt. Wie in vielen anderen Werkzeug- und Formenbauunternehmen auch wurden [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bohren:</strong> Weichbearbeiten, Härten, Fertigbearbeiten – die Verantwortlichen bei Beckert Formen + Modelle in Bad Friedrichshall verkürzten die Prozesskette und stellten um auf Hartbearbeitung. Für höchste Genauigkeit bei den auf H7 tolerierten Auswerferbohrungen sorgen die neuen MHS-Bohrer von <a href="http://www.mitsubishicarbide.com">Mitsubishi</a>.<span id="more-1326"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1472" title="MMC_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_1.jpg" alt="MMC_1" width="269" height="447" /></a>Für hohe Verschleißfestigkeit werden Werkzeuge in gehärtetem Stahl ausgeführt. Wie in vielen anderen Werkzeug- und Formenbauunternehmen auch wurden bei <a href="http://www.beckert-formenbau.de">Beckert Formen + Modelle </a>in Bad Friedrichshall zunächst die Werkzeuge weich vorbearbeitet, dann extern zur Härterei gebracht und im Anschluss daran fertigbearbeitet. „Das kostete viel Zeit, und aufgrund des Verzugs und der Härte war die Nacharbeit mitunter sehr aufwändig“, erklärt Bernd Schalamun, Meister Formenbau. „Für mehr Präzision von Anfang an und kürzere Durchlaufzeiten entschlossen wir uns, die Prozesskette zu straffen.“</p>
<p>Sehr gute Oberflächenqualität nötig<br />
Da die Maschinen – insbesondere eine Matec 30 HV und eine DMU 100 – auch für die Hartbearbeitung ausgelegt sind und zudem über eine innere Kühlschmierstoffzufuhr von 20 respektive 40 bar verfügen, entschlossen sich die Verantwortlichen, die Auswerferbohrungen künftig von Anfang an in gehärtetem Werkzeugstahl mit 55 HRC auszuführen. „Das ist durchaus eine Herausforderung, da die Führungslänge der Auswerfer je nach Größe zwischen 30 und 80mm beträgt“, erklärt Schalamun. „Das bedeutet auch, dass wir sehr hohe Oberflächenqualitäten benötigen.“</p>
<p>Zunächst wollte Schalamun einen Bohrprozess mit einer Hartreibahle fürs Finish kombinieren. Ahmet Köylüoglu, bei Mitsubishi zuständig für technische Beratung und Verkauf, und Axel Dollinger, Anwendungstechniker des Präzisionswerkzeugherstellers, schlugen indes einen direkteren Weg vor: „Sie behaupteten, dass sie das gewünschte Ergebnis auch mit einem Bohrprozess allein erreichen können“, erläutert der Meister. „Die neuen MHS-Vollhartmetallbohrer sollten in der Lage sein, die Bohrungen in einem einzigen Arbeitsgang fertig zu bearbeiten. Das wollten wir sehen – wir holten die Werkzeuge für einem Feldversuch ins Haus.“</p>
<p>Exakte Führung und hohe Standzeit<br />
Die MHS-Bohrer bestehen aus einem TF15-Feinkornsubstrat, das Mitsubishi auch für <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1473" title="MMC_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_2.jpg" alt="MMC_2" width="269" height="404" /></a>Wendeschneidplatten und immer mehr auch für Vollhartmetall-Fräser einsetzt. Der Spitzenwinkel des Werkzeugs beträgt 140°, vier Fasen sorgen für exakte Führung. Für hohe Standzeiten und gute Oberflächenqualitäten soll die Miracle-Beschichtung sorgen, eine Schicht auf TiAlN-Basis. Zwei Kühlkanäle bringen den nötigen Kühlschmierstoff für optimalen Spänetransport an die Schneidkante.</p>
<p>Die Bohrer wurden speziell auf harte Materialien und hohe Fluchtgenauigkeit ausgelegt. Sie sind standardgemäß in Durchmessern von 3,0 bis 12,0 lieferbar, Sondergrößen auf Anfrage. „Bei uns kommen in erster Linie die Durchmesser 6, 8, 10 und 12mm zum Einsatz“, erklärt Schalamun. „Deshalb testeten wir zusammen mit den Mitsubishi-Experten auch diese Durchmessser auf Herz und Nieren.“</p>
<p>Eine einzelne Bohrung zu erstellen ist keine Kunst – wenn es indes darauf ankommt, in Form und Lage exakt zu positionieren, wird es schon komplizierter. Insbesondere dann, wenn es ins Harte geht, scheidet sich bei den Bohrwerkzeugen die Spreu vom Weizen: Der Bohrer muss schließlich exakt die Position halten können. Dafür müssen auch die Werkzeugaufnahmen sehr exakt und stabil sein.</p>
<p>Die Bohrer benötigen durchaus progressive Vorschubwerte<br />
„Wir setzten in unseren Versuchen bei jeder Durchmesser-Parameterkombination jeweils fünf Bohrungen“, erläutert Schalamun. „Bei einer Schnittgeschwindigkeit von 20 m und einem Kühlmittelinnendruck von 20 bar fingen wir mit einem Vorschub von 0,1 mm pro Umdrehung an. Die erste Bohrung passte – die anderen waren zu klein.“ Beim Versuch mit 0,08 mm pro Umdrehung passte keine einzige Bohrung. Also wurde der Vorschub wieder erhöht – von 0,12 auf 0,14 und schließlich auf 0,15 mm pro Umdrehung. Das Ergebnis verbesserte sich umgehend: „Bei 0,15 waren 14 von 15 Bohrungen ok“, erklärt Schalamun. „Das liegt an der Präparation des Bohrers: Er verfügt über einen dickeren Kern als die Werkzeuge zur Weichbearbeitung. Mit seinen vier Führungsfasen stützt er sich bei kleineren Vorschüben weniger gut am Material ab. Das führt dann zu kleineren Durchmessern als beabsichtigt.“</p>
<p>Althergebrachtes hinterfragen<br />
Grundsätzlich wurde bei Beckert entsprechend der allgemein gültigen Empfehlung kein NC-Anbohrer verwendet. „Als wir aber gegen alle Theorie einen Versuch mit einem NC-Anbohrer fuhren, stellten wir fest, dass die Ergebnisse nochmals deutlich besser wurden – jetzt passten 100 Prozent aller Bohrungen absolut exakt.“ Grundsätzlich wird jede Bohrung auf den Nenndurchmesser angespiegelt und zentriert. Der zusätzlich notwendige Werkzeugwechsel wirkt sich kaum negativ auf die Bearbeitungszeit aus.</p>
<p>Der Nachschleifprozess sollte bei Mitsubishi selbst erfolgen, um die hohen Qualitätsanforderungen gewährleisten zu können. Die Bohrer werden beim Hersteller entschichtet, dann wird verschleißunabhängig ein Stück abgeschliffen, um eventuelle Gefügeveränderungen zu entfernen, bevor wieder die Miracle-Schicht aufgetragen wird. Dafür verspricht der Hersteller dann auch wieder bis zu 98 Prozent der Standzeit eines Neuwerkzeugs.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="MMC_3" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/MMC_3.jpg" alt="MMC_3" width="269" height="379" /></a>„Mit den neuen MHS-Bohrern von Mitsubishi konnten wir die Bearbeitung der Auswerferbohrungen deutlich straffen“, erklärt Schalamun. „Vorher wurde jede Auswerferbohrung im weichen Werkzeugstahl von der Rückseite als Freibohrung fertiggestellt, für den Bereich der Führung wurde das Startloch gesetzt. Dann ging das Werkzeug zum Härten. Und anschließend musste es unter Berücksichtigung von Verzug fertigbearbeitet werden. Für die Auswerfer musste eine Referenzbohrung gesetzt werden, die dann anschließend beim Drahterodieren zum Anfahren genutzt wurde. Diese Arbeitsgänge können jetzt entfallen.“</p>
<p>Zudem kann jetzt das Werkzeug in deutlich weniger Aufspannungen als vorher bearbeitet werden: „So lassen sich sowohl die Durchlaufzeit als auch die Prozesssicherheit und die Präzision weiter verbessern“, erklärt Schalamun. „Alles in allem bringen uns die neuen Bohrer ein deutliches Plus an Genauigkeit und an Sicherheit. Und wir schaffen die Bearbeitung der Auswerferführungen im Vergleich zu vorher jetzt weitaus zügiger.“</p>


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		<title>Aufschwung der eher leisen Töne</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trendreport]]></category>

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		<description><![CDATA[Positiver Trend: Die weltweit spürbaren Folgen der Wirtschaftskrise sind bei weitem noch nicht überwunden. Trotzdem mehren sich auch in der Branche inzwischen wieder die optimistischen Stimmen. Nicht wenige erfolgreiche Unternehmen sehen Krise nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance, sich für zukünftige Herausforderungen entsprechend aufzustellen.
Es ist schon überraschend, wie schnell die schlimmste Rezession der [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Positiver Trend:</strong> Die weltweit spürbaren Folgen der Wirtschaftskrise sind bei weitem noch nicht überwunden. Trotzdem mehren sich auch in der Branche inzwischen wieder die optimistischen Stimmen. Nicht wenige erfolgreiche Unternehmen sehen Krise nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance, sich für zukünftige Herausforderungen entsprechend aufzustellen.<span id="more-1300"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1464" title="cllassical musician" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_1.jpg" alt="cllassical musician" width="269" height="159" /></a>Es ist schon überraschend, wie schnell die schlimmste Rezession der Weltwirtschaft seit Jahrzehnten zu Ende gegangen ist. Als letzte der führenden Industrienationen konnte Ende 2009 auch Großbritannien die Rezessionsphase abschließen – mit allerdings sehr bescheidenen Wachstumsraten. Für Deutschland werden in diesem Jahr inzwischen schon wieder rund 1,5 Prozent Wachstum prognostiziert, 2011 soll sich der Trend weiter stabilisieren. Schwellenländer wie China sind die treibende Kraft der Erholung. Deshalb rechnen Unternehmen in Deutschland mit einer stärkeren Belebung im Auslandsgeschäft – hier hatte es auch die stärkesten Einbrüche gegeben.</p>
<p>Dass eine stabile Erholung auf breiter Basis unmittelbar bevorsteht – das allerdings glauben wohl nur wenige Berufsoptimisten. Die Realität sieht derzeit noch anders aus: Nur sehr zögerlich kommen die Aufträge in der metallverarbeitenden Industrie zurück, es gibt nach wie vor (siehe unsere Blitzumfrage) viele Betriebe, die auf Kurzarbeit ausweichen müssen. Statt eines Aufschwungs mit Pauken und Trompeten sind in nächster Zukunft von der Konjunktur eher leise Töne zu erwarten.</p>
<p>Erfreulich ist, dass die Unternehmen bisher überwiegend ihre Arbeitskräfte halten konnten, auch in diesem Jahr wollen laut unserer Umfrage die meisten Unternehmen ihre Fachkräfte weiterbeschäftigen. Und einige wenige denken sogar an eine Aufstockung ihres Mitarbeiterbestands.</p>
<p>Weiterqualifizierung jetzt angehen<a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1465" title="Trendreport_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_2.jpg" alt="Trendreport_2" width="269" height="217" /></a><br />
Insbesondere die mittelständisch geprägten Unternehmen in der metallverarbeitenden Industrie sehen sich in der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. Viele Betriebe investieren gerade jetzt in die Weiterqualifizierung der Fachkräfte. Denn zum einen werden zahlreiche sinnvolle Schulungsmaßnahmen jetzt vom Staat unterstützt. Zum anderen ist jetzt auch endlich genug Zeit dafür da – wenn die Konjunktur wieder anspringt, ist es zu spät, dann sind die Prioritäten wieder anders gelagert.</p>
<p>Weiterqualifizierung hat nicht umsonst einen sehr hohen Stellenwert – das Wissen und Können der Mitarbeiter ist schließlich mit das wertvollste Kapital der Werkzeug- und Formenbau-Unternehmen. Verantwortlich denkende Unternehmenslenker nutzen die ruhigeren Zeiten, um ihr Unternehmen neu auszurichten. Auch für dieses Jahr wollen zwei von fünf der von uns befragten Werkzeugbau-Unternehmen in neue Maschinen oder in Automatisierungstechnik investieren. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und gerüstet zu sein, wenn die Aufträge wieder kommen.</p>
<p>Nicht wenige Betriebe versuchen sich dabei auch auf neuen Wegen: Generative Technologien, Laserablation oder Höchstpräzisionsverfahren in zerspanung oder Erosion sollen neue Tätigkeitsfelder erschließen. Denn die Konjunktur wird wieder anspringen. Früher oder später.</p>
<p>Bei aller Vorsicht – es gibt auch jetzt schon wieder jede Menge gute Nachrichten. So können nicht wenige Unternehmen derzeit aufgrund der verbesserten Auftragslage von Kurzarbeit zurück auf Vollbeschäftigung gehen. In Boombranchen wie der Medizintechnik, den regenerativen Energien oder dem Schienenfahrzeugbau läuft es nach wie vor gut. Hier hat die Krise zwar durchaus auch ihre Bremsspuren hinterlassen, aber bei weitem nicht so heftig wie anderswo.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1466" title="Trendreport_3" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_3.jpg" alt="Trendreport_3" width="269" height="213" /></a>Etwa in der schwer gebeutelten Automobilindustrie, die im Jahr 2009 mehr als 100 Unternehmen ganz oder in Teilen verloren hat und wohl auch im laufenden Jahr noch durch einige Turbulenzen muss. Aber selbst aus dieser Branche kommen mittlerweile wenigstens vereinzelt wieder positive Meldungen. So will etwa der Karmann-Insolvenzverwalter aufgrund möglicher Verträge mit Volkswagen die Arbeitsplätze von 400 bereits gekündigten Mitarbeitern im Werkzeugbau retten und hat die bereits ausgesprochenen Kündigungen wieder zurückgenommen. Damit kann hoffentlich die hohe Werkzeugbau-Kompetenz des Autobauers am Standort Osnabrück erhalten werden.</p>
<p>Solche positiven Signale sind wichtig, denn noch immer lässt die Aufbruchstimmung auf sich warten. Zwar gibt es genügend Projekte, die reif sind zur Umsetzung – aber kein Geld. Teilweise verständlich angesichts der Ungewissheit. Andererseits ist diese Lähmung Gift für die Zulieferindustrie. Hier müssen sich die OEMs ihrer Verantwortung bewusst sein: Wenn sie auch in Zukunft mit hochwertigen Werkzeugen rationell produzieren wollen, dürfen sie jetzt ihre Partner nicht verhungern lassen.</p>
<p>Trotz aller Widrigkeiten – die Stimmung in der metallverarbeitenden Industrie ist <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_4.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1467" title="Trendreport_4" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_4.jpg" alt="Trendreport_4" width="269" height="214" /></a>überraschend gut. Die Indices signalisieren wieder Optimismus: Die Zukunftserwartungen werden wieder deutlich besser beurteilt, auch die aktuelle Lage scheint für die Unternehmen längst nicht mehr so düster wie im vergangenen Jahr. Das Geschäftsklima hat sich klar verbessert.</p>
<p>Unternehmen am Scheideweg<br />
Das Jahr 2010 wird spannend – viele Unternehmen stehen am Scheideweg. Eine Garantie, dass man am Ende des Jahres noch am Markt ist, kann einem niemand geben – auch Unternehmen, die scheinbar alles richtig gemacht haben, können sehr plötzlich vor dem Aus stehen. Aber: Wer jetzt nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern sein Unternehmen sinnvoll weiterentwickelt und sich für den Aufschwung in eine gute Startposition bringen kann, hat gute Chancen, letztlich zu den Gewinnern zu gehören.</p>
<p> </p>
<p><strong>Vier Fragen an Michael Hauser, Präsident des Europäischen Werkzeugmaschinenverbands CECIMO</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><br />
</strong>„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_Interview.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1468" title="Trendreport_Interview" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_Interview.jpg" alt="Trendreport_Interview" width="150" height="128" /></a>Michael Hauser, Präsident des Europäischen Werkzeugmaschinenverbandes, plädiert dafür, gerade jetzt zu investieren, seine Mitarbeiter zu halten und sich vorzubereiten für den Aufschwung.</p>
<p><strong>Wie wird sich die Konjunktur im Jahr 2010 entwickeln?</strong><br />
Der europaïsche Werkzeugmaschinenverband geht, gestützt auf diverse interne und externe Studien, von einer Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010 aus. Sämtliche Konjunkturbarometer bestätigen diese Annahmen. Bestimmte Branchen zeigen bereits deutliche Aufbruchstendenzen, insbesondere im Energiesektor, der Medizintechnik sowie der Luft-und Raumfahrtindustrie. Aber auch solche, die elektronische Konsumgüter oder neue Technologien wie LED-Lichtquellen produzieren. Der für die Werkzeugmaschinenindustrie sehr wichtige Automobilmarkt schwächelt noch in Europa, während in China das Geschäft boomt.</p>
<p><strong>Was bedeutet dies für den Werkzeug- und Formenbau?<br />
</strong>Die Automobilindustrie ist für den Werkzeug- und Formenbau nach wie vor einer der größten Kunde. Aufgrund der großen Überkapazitäten in diesem Bereich bleibt die Lage vermutlich angespannt. Allerdings werden wir in den nächsten Jahren viele neue Autos mit alternativen Antriebskonzepten sehen, welche gerade im Werkzeug- und Formenbau für einen Auftrieb sorgen werden. Die Globalisierung ist aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht ganz abgeschlossen. Unternehmen verlagern also immer noch in den Osten. Hier sind wir alle gefordert. Der anspruchsvolle Werkzeug- und Formenbau hat heute sowie in der Zukunft sehr gute Chancen zu überleben. Der Trend zur Miniaturisierung sowie der Integration von mehreren Funktionen in einzelnen Bauteilen bedingt immer mehr hochgenauere und komplexere Formen. Hier sind wir in Europa recht gut aufgestellt.</p>
<p><strong>Sind die Unternehmen für die Entwicklung gerüstet?<br />
</strong>Bis heute würde ich sagen, dass wir in Europa gut aufgestellt sind. Dennoch müssen wir auf Asien insbesondere China achten. Dieser Markt hat sich inzwischen zum größten Abnehmermarkt entwickelt. Hier sind vor allem die Zulieferer der Automobilindustrie gefordert. Aufgrund der dramatischen Entwicklung der vergangenen 12 Monate haben viele Unternehmen nicht mehr investiert und Mitarbeiter entlassen. Die gesamte Zulieferkette ist zum Teil zum Erliegen gekommen. Nun gilt es diese wieder zu aktivieren. Sollte die Konjunktur wie vorausgesagt anspringen, dann könnte es schnell wieder zu einer Verknappung von Ressourcen kommen. Ich kann nur jedem Unternehmer raten, jetzt die Weichen zu stellen und zu investieren. Ähnliches gilt für die Arbeitskräfte: Wir dürfen nicht vergessen, dass der Arbeitsmarkt vor der Krise sehr angespannt war und es gab an allen Stellen, insbesondere bei den Fachkräften, Engpässe. Ich kann den Unternehmen deshalb nur raten Ihre Fachkräfte zu halten.</p>
<p><strong>Wie sollen sich die Unternehmen aufstellen?</strong><br />
Bei Investitionen in neue Technik gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_5.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1469" title="Trendreport_5" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Trendreport_5.jpg" alt="Trendreport_5" width="269" height="225" /></a>Die Technologien entwickeln sich rasant weiter. Man muss, ob man will oder nicht, dran bleiben, um langfristig überleben zu können. Wichtig scheint mir, dass man auch „Neues“ wagt. Nur mit Innovationen kann man sich gegenüber dem Wettbewerb differenzieren. Die Globalisierung ist bereits im vollem Gange und noch lange nicht abgeschlossen. Die Unternehmen sind hier stark gefordert: Die Dynamik der Märkte, das Denken und Arbeiten in Netzwerken, der Schutz von intellektuellem Eigentum, nachhaltiger Wissens­transfer sowie Sprachbarrieren stellen insbesondere kleine mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Europäische Unternehmen haben aufgrund ihrer Innovationskraft und hohen Qualität aber sehr gute Chancen, im globalen Rennen um die Globalisierung vorne mitzumischen.</p>


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		<title>Alles aus einer Hand</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/alles-aus-einer-hand/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends & Innovationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Fräser: Mit dem integrierten Systemangebot aus abgestimmten Zerspanwerkzeugen plus spezifischer CAM/CAD-Programmiersoftware will Iscar den Anwendern aus dem Werkzeug- und Formenbau eine durchgängige und praxisnahe Lösung für die präzise Schrupp- und Schlichtbearbeitung zur Verfügung stellen.
Ob wirtschaftliches Schruppen mit intelligenten Frässtrategien oder effizientes Schlichten mit konturpräziser, hoher Genauigkeit und Oberflächenqualität – stets sind eine exakt angepasste CAM/CAD-Software [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fräser:</strong> Mit dem integrierten Systemangebot aus abgestimmten Zerspanwerkzeugen plus spezifischer CAM/CAD-Programmiersoftware will <a href="http://www.iscar.de">Iscar</a> den Anwendern aus dem Werkzeug- und Formenbau eine durchgängige und praxisnahe Lösung für die präzise Schrupp- und Schlichtbearbeitung zur Verfügung stellen.<span id="more-1360"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1459" title="Iscar_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_1.jpg" alt="Iscar_1" width="269" height="308" /></a>Ob wirtschaftliches Schruppen mit intelligenten Frässtrategien oder effizientes Schlichten mit konturpräziser, hoher Genauigkeit und Oberflächenqualität – stets sind eine exakt angepasste CAM/CAD-Software und geeignete Zerspanwerkzeuge notwendig. Speziell im Werkzeug- und Formenbau, wo 3D-Konturen, komplexe Freiflächen oder schwierige Hinterschnitte herzustellen sind.</p>
<p>Das trifft natürlich auch für die 3+2- oder die 5-Achs-Simultan- und Komplettbearbeitung zu. Um den Anwendern nicht nur die entsprechenden Zerspanwerkzeuge, sondern komplette Bearbeitungslösungen inklusive jeweils angepasster Frässtrategien offerieren zu können, haben Zerspanwerkzeuge-Spezialist Iscar Germany und CAM/CAD-Software-Spezialist <a href="http://www.sescoi.de">Sescoi </a>ein umfassendes Leistungsprogramm für den Formen- und Werkzeugbau auf die Beine gestellt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und Kompetenz der beiden Partner soll bei Werkzeugen wie Arbeitsprogrammen eine sehr hohe Prozesssicherheit gewährleistet sein: Die CAM/CAD-Software WorkNC von Sescoi generiert auf der Grundlage der jeweils relevanten Parameter für die Schrupp- wie für die Schlichbearbeitung intelligente sowie anwenderflexible Strategien, die auch die Werkzeugbeschaffenheit, Kollisionsbetrachtungen, zu bearbeitende Werkstoffe und weitere Faktoren einschließen. Die für Maschine, Werkstück und Werkzeug schonende Bearbeitung soll sich positiv auf die Standzeit des Werkzeugs und die Prozesssicherheit bei der überwachten wie der mannlosen Schruppbearbeitung auswirken.</p>
<p>Schruppen ist stets eine Herausforderung, weil es mit hohem Zeitaufwand und Werkzeugeinsatz verbunden ist. Gerade hier bieten ausgewählte Zerspanwerkzeuge von Iscar und die CAM/CAD-Software WorkNC von Sescoi ein hohes Einspar- und Performancepotenzial. Leistungsfähige Fräswerkzeuge wie die Helido H600-Fräserfamilie und intelligente Frässtrategien zum Schruppen wie für die Restmaterialbearbeitung sollen die wirtschaftliche Bearbeitung aller denkbaren Rohteile für den Formen- und Werkzeugbau sicherstellen. Die Helido H600-Einschraub-Fräswerkzeuge versprechen eine hohe Stabilität auch bei langer Auskragung sowie ein hohes Zeitspanvolumen.</p>
<p>Angepasste Frässtrategie<br />
Mit den VHM-Fräswerkzeugen der FeedMill-Familie ist mit einer angepassten <a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1460" title="Iscar_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_2.jpg" alt="Iscar_2" width="269" height="179" /></a>Frässtrategie in WorkNC die Restmaterialbearbeitung gewährleistet: Hier kann 3+2- oder 5-achsig nur dort gefräst werden, wo auch Material abzutragen ist. Die FeedMill-Fräser empfehlen sich zudem für die Restmaterial-/Schruppbearbeitung kleiner Bereiche.</p>
<p>Schlichten und Finish sind dann wirtschaftlich, wenn die maschinelle Bearbeitung die höchstmögliche Qualität in Genauigkeit, Konturtreue und Oberflächengüte erzeugt und sich die teure manuelle Nacharbeit in klar kalkulierbaren Grenzen hält. Iscar bietet hierzu verschiedenste Werkzeugsysteme wie VHM-Schaftfräser zum Besäumen und Abwälzen, VHM-Kugelkopffräser zum dreiachsig angestellten Schlichten oder zum fünfachsigen Simultanfräsen.</p>
<p>Darüber hinaus hat der Werkzeughersteller das Wechselkopf-Frässystem Multimaster im Programm, bei dem auf einem Schafttyp-Durchmesser jeweils unterschiedliche Fräsköpfe eingesetzt werden, die bei Bedarf einfach auszutauschen sind. Außerdem gestattet es dieses modulare Werkzeugsystem, auf einfachste Art und Weise verschiedenste Werkzeuglängen zu realisieren.</p>
<p>WorkNC stellt hierzu die jeweils optimalen Schlicht-Frässtrategien zur Verfügung. Da Frässtrategien und Werkzeugeigenschaften in der Datenbank vorhanden sind und miteinander abgeglichen werden können, lassen sich oft schon beim Schruppen Vorschlicht-Qualitäten erreichen.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1461" title="Iscar_3" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Iscar_3.jpg" alt="Iscar_3" width="269" height="163" /></a>Hohe Automatisierung<br />
WorkNC ermittelt über die Topologie des Werkstücks automatisch, welche Bereiche in ihren Höhenlinien bzw. Z-konstant zu bearbeiten sind, welche Bereiche abgezeilt oder welche parallel zur Kontur geschlichtet werden müssen. Des Weiteren spart die Software automatisch auch jene Flachbereiche aus, die für größere Zeilenabstände Torusfräser erfordern, womit dann der effiziente Einsatz von Schaftfräsern bei großem Bahnabstand möglich ist. Die ebenfalls automatische Ermittlung der Restmaterialbereiche stellt zudem sicher, dass das Werkstück komplett bearbeitet wird, wobei spezielle Anfahrstrategien zu übergangsfreien Bearbeitungen ohne Rattermarken führen. Noch mehr Oberflächenqualität bringt das Auto-5-Modul von WorkNC. Mit dieser Option sind automatisch auch alle Schlichtbearbeitungen 5-achsig durchzuführen und es lassen sich bei hohen oder tiefen Kavitäten am ganzen Werkstück möglichst kurze Werkzeuge einsetzen. Sowohl beim Schruppen von Restmaterial als auch beim Schlichten werden aus dreiachsigen Fräsbahnen automatisch fünfachsige Bearbeitungen mit kurzen Werkzeugen generiert. Nach der Definition von Werkzeuglänge und Werkzeughalter errechnet WorkNC automatisch für jeden Punkt eine kollisionsfreie Position. Einschränkungen hinsichtlich Schwenk- und Drehbewegungen des Bearbeitungszentrums werden dabei ebenfalls berücksichtigt. Anders als bei der 3+2-Achs-Bearbeitung sollen hier auch keinerlei Absätze entstehen.</p>


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