Branche
Warum engagieren Sie sich im VDWF?
22.06.2010
Professor Seul, warum haben Sie das Amt des Präsidenten im Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) übernommen? weiter …
Weil das eine zukunftsträchtige Branche ist, die mir am Herzen liegt. Ich bin selbst gelernter Werkzeugmacher, ich weiß, wie die Menschen in dieser Branche denken und wo in den Unternehmen der Schuh drückt. Auf der anderen Seite kenne ich aus meiner Tätigkeit als Hochschul- und Berufsschullehrer und als Prorektor für Forschung und Transfer an der Fachhochschule Schmalkalden auch die Seite der Wissenschaft – und die der Politik.
Die besten Werkzeugbau-Unternehmen 2010
22.06.2010
Bereits zum siebten Mal veranstalten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production“ zum „Werkzeugbau des Jahres“. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 286 Unternehmen am Wettbewerb, 61 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren geprüft. Vor Ort im Detail angesehen haben sich die Fachleute davon dann 16 Unternehmen, aus denen sie schließlich die Finalisten kürten.
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Warum set zen Sie jetzt auf Leichtbau?
04.05.2010
Herr Siebenwurst, sie wollen Ihr Unternehmen verstärkt auf Leichtbau ausrichten. Warum? weiter …
Nun, Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie für Effizienz und Nachhaltigkeit. Angesichts schwindender Ressourcen und wachsendem Interesse an Nachhaltigkeit wird Leichtbau immer wichtiger. Als Reaktion auf diesen Trend haben wir als einer der größten unabhängigen Formenbauer Europas im vergangenen Jahr eine strategische Neuausrichtung vorgenommen: Wir konzentrieren unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Werkstoffklassen Kunststoff, Aluminium und Stahl auf das Ziel Gewichtsreduzierung, um leichtere Bauteile für leichtere Fahrzeuge zu ermöglichen.
Audi-Werkzeugbau arbeitet jetzt synchron
04.05.2010
Der Werkzeugbau der Audi AG investierte am Standort Ingolstadt insgesamt 45 Mio. Euro unter anderem in ein Erweiterungsgebäude und das neue synchronisierte Produktionssystem: Sämtliche Arbeitsschritte sollen damit perfekt aufeinander abgestimmt ablaufen und einen noch schlankeren und effizienteren Produktionsprozess ergeben. Der Audi-Werkzeugbau hat in der Wertschöpfungskette des Unternehmens eine Schlüsselfunktion inne.
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Massivumformer vorsichtig optimistisch
16.02.2010
Für die ersten drei Quartale 2009 weist die Statistik des Industrieverbandes Massivumformung e. V. einen Umsatzeinbruch von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus, sowohl real, gemessen in gelieferten Tonnen SchmiedeÂteile, als auch nominal in Euro. Dieser Wert ist geprägt von den starken Rückgängen im Bereich der Fahrzeugindustrie, deren Zulieferer in der Verbandsstatistik stark repräsentiert sind. Bezogen auf den Gesamtmarkt liegt der Rückgang laut Produktionsstatistik des Statistischen Bundesamtes nach zwei Quartalen real bei 44 Prozent und nominal bei 35 Prozent.
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Warum ist der Lieferschein so wichtig?
16.02.2010
Herr Tappmeier, gerade jetzt haben immer wieder Werkzeug- und Formenbauer bei Insolvenzen ihrer Kunden das Nachsehen – das unbezahlte Werkzeug steckt in der Insolvenzmasse fest. Muss das so sein? weiter …
Keineswegs! Man kann sich dagegen sogar mit recht einfachen Mitteln schützen – etwa mit dem sogenannten einfachen Eigentumsvorbehalt. Der Werkzeug- und Formenbauer muss dafür nur in seinen Lieferschein eine Formulierung einfügen, die lautet: „Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum“, und schon hat er relativ gute Chancen, im Fall einer Insolvenz seines Kunden wenigstens noch den Zugriff auf das gelieferte Werkzeug zu haben, sofern es noch beim Kunden vorhanden ist.
Maschinenhersteller mit Zuversicht
06.11.2009
Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr stark betroffen: „Im ersten Halbjahr 2009 sind nach dem Boom der vorangegangen Jahre alle Kennzahlen tief ins Minus gerutscht“, erklärte Carl Martin Welcker, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), zur Pressekonferenz des Verbands im Oktober. Der Auftragseingang ging um 67 Prozent zurück. Die Produktion sank im ersten Halbjahr um ein Fünftel, ebenso der Export.
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Warum leisten Sie sich eine Professur?
05.11.2009
Herr Hofmann, Sie haben zusammen mit anderen Unternehmen eine Professur gestiftet. Warum? weiter …
Weil es trotz der derzeitigen Krise noch immer viel zu wenig gut und praxisnah ausgebildete Ingenieure im Bereich Stanzwerkzeugbau gibt. Wir waren der Meinung, dass sich hier etwas bewegen muss. Und deshalb haben wir die Initiative ergriffen. Wir wollten ein klares Zeichen setzen und den Stellenwert der Stanztechnik in unserer Region zu stärken. Die Stiftung dieser Professur ist ein wichtiger Schritt, um praxisorientierte Mitarbeiter für die Zukunft zu gewinnen.
Die besten Werkzeugbau-Unternehmen 2009
22.09.2009
Bereits zum sechsten Mal veranstalteten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production” zum „Werkzeugbau des Jahres”.
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Warum eine Norm für 3D-Zeichnungsdaten?
22.09.2009
Herr Kammermeier, braucht die Welt wirklich eine neue Norm für 3D-Zeichnungsdaten? weiter …
Aber ja! Sehen Sie, ein wesentliches Merkmal, das die Industrialisierung voran getrieben hat, ist die Standardisierung. Der Dschungel an nicht standardisierten Zeichnungsdaten wird immer dichter und verursacht immer höhere Kosten – beim Anwender, aber etwa auch bei Präzisionswerkzeug- und Steuerungsherstellern.




