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	<title>Werkzeug und Formenbau &#187; Branche</title>
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		<title>Warum engagieren Sie sich im VDWF?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 00:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Professor Seul, warum haben Sie das Amt des Präsidenten im Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) übernommen?
Weil das eine zukunftsträchtige Branche ist, die mir am Herzen liegt. Ich bin selbst gelernter Werkzeugmacher, ich weiß, wie die Menschen in dieser Branche denken und wo in den Unternehmen der Schuh drückt. Auf der anderen Seite kenne ich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Professor Seul, warum haben Sie das Amt des Präsidenten im Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) übernommen?</em><br />
Weil das eine zukunftsträchtige Branche ist, die mir am Herzen liegt. Ich bin selbst gelernter Werkzeugmacher, ich weiß, wie die Menschen in dieser Branche denken und wo in den Unternehmen der Schuh drückt. Auf der anderen Seite kenne ich aus meiner Tätigkeit als Hochschul- und Berufsschullehrer und als Prorektor für Forschung und Transfer an der Fachhochschule Schmalkalden auch die Seite der Wissenschaft – und die der Politik.<span id="more-1727"></span></p>
<p><em><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/06/Branche_Interview.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1729" title="Branche_Interview" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/06/Branche_Interview.jpg" alt="" width="269" height="197" /></a> Ist ein Verband der richtige Weg, um in der Branche etwas zu bewegen?</em><br />
Ja. Und ich sehe mich im Führungsteam des Verbandes in einer idealen Position: Der VDWF ist sexy, wir haben viel zu bieten – für Werkzeug- und Formenbauer, aber durchaus auch für Kooperationspartner. Den Werkzeug- und Formenbauern tut es gut, in einer Lobby vertreten zu sein. Die bisher guten Aktivitäten in diese Richtung gilt es weiter auszubauen. Und hier will der VDWF dazu beitragen, den Anliegen und Wünschen der Werkzeug- und Formenbauer eine Stimme zu verleihen, die auch gehört wird. Je mehr sich engagieren, desto erfolgreicher werden wir letztlich darin sein, Probleme zu lösen.</p>
<p><em>Was ist die dringendste Aufgabe, die Sie anpacken wollen?</em><br />
Ich halte es für wichtig, realisierbare Ziele anzuvisieren! Es gilt, gemeinsame Interessen, etwa in der Weiterbildung, zu bündeln. Die tägliche Erfahrung zeigt, dass nach der Ausbildung kaum mehr systematisch Wissen vermittelt wird. Dabei wird das für die Werkzeug- und Formenbauer immer wichtiger – von ihnen wird immer mehr erwartet. Die Flexibilität, sich in andere Themen einzuarbeiten, wird eine wichtige Kompetenz für die Werkzeug- und Formenbauer. Heute erwarten die Kunden ein hoch qualifiziertes Produktionsmittel, das prozesssicher und reproduzierbar die gewünschten Produkte liefert. Das erfordert technologisches Know-how auf dem neuesten Stand, aber auch das Wissen beispielsweise über Simulationen oder Produktentwicklung.</p>
<p><em>Wie wollen Sie diese Herausforderung angehen?</em><br />
Nun, zunächst ist es wichtig, eine Weiterbildungsplattform zu schaffen, auf der sich die Mitarbeiter unternehmensübergreifend und für einen angemessenen Preis qualifizieren können. Darüber hinaus wollen wir ein Weiterbildungsstudium „Produktionsmanager/in (FH) für Werkzeug- und Formenbau“ schaffen, in dem sich Interessenten aus der Branche in zwei Semestern berufsbegleitend auf die neuen Anforderungen vorbereiten können. Wir wollen mit dem praxisbezogenen Weiterbildungsstudium die Werkzeug- und Formenbauer dazu befähigen, dass sie neben ihrem reichen praktischen Erfahrungsschatz auch die technologische Fachkompetenz bekommen, um im Dialog mit Ingenieuren auf Augenhöhe ihre Anliegen zu vertreten.</p>


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		<title>Die besten Werkzeugbau-Unternehmen 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 00:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum siebten Mal veranstalten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production“ zum „Werkzeugbau des Jahres“. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 286 Unternehmen am Wettbewerb, 61 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum siebten Mal veranstalten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production“ zum „Werkzeugbau des Jahres“. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 286 Unternehmen am Wettbewerb, 61 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren geprüft. Vor Ort im Detail angesehen haben sich die Fachleute davon dann 16 Unternehmen, aus denen sie schließlich die Finalisten kürten.<span id="more-1722"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/06/Logo_Branche.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1723" title="Logo_Branche" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/06/Logo_Branche.jpg" alt="" width="269" height="343" /></a>Im Finale treffen die besten Werkzeugbau-Unternehmen des diesjährigen Wettbewerbs aufeinander. Während des 10. Internationalen Kolloquiums „Werkzeugbau mit Zukunft“ am 28. und 29. September im Eurogress in Aachen berichten ausgewählte Vertreter der besten Unternehmen über ihre Erfolgsstrategien. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen praktische Lösungen zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftslage für die mittelständisch geprägte Branche des Werkzeug- und Formenbaus. Eine Podiumsdiskussion rundet die Vortragsveranstaltung ab.</p>
<p>Parallel zu den Vorträgen präsentieren im Foyer des Tagungszentrums ausgewählter Zulieferer entlang der gesamten Prozesskette des Werkzeug- und Formenbaus in einer Industrieausstellung aktuelle Lösungen und Produkte rund um den Werkzeug- und Formenbau.</p>
<p>Die Sieger des Wettbewerbs werden bei der feierlichen Abendveranstaltung im Eurogress bekannt gegeben. Die Ausrichtung des Wettbewerbs und das 10. Internationale Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft“ werden von den Unternehmen Uddeholm Tooling AB, Hasco, Böhler Deutschland und der Demat GmbH unterstützt. Die Fachzeitschrift werkzeug&amp;formenbau ist Medienpartner des Wettbewerbs. Nähere Information zu Kolloquium und Wettbewerb erhalten Sie unter www.excellence-in-production.de.</p>


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		<title>Warum set zen Sie jetzt auf Leichtbau?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 00:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Siebenwurst, sie wollen Ihr Unternehmen verstärkt auf Leichtbau ausrichten. Warum? 
Nun, Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie für Effizienz und Nachhaltigkeit. Angesichts schwindender Ressourcen und wachsendem Interesse an Nachhaltigkeit wird Leichtbau immer wichtiger. Als Reaktion auf diesen Trend haben wir als einer der größten unabhängigen Formenbauer Europas im vergangenen Jahr eine strategische Neuausrichtung vorgenommen: Wir konzentrieren [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Herr Siebenwurst, sie wollen Ihr Unternehmen verstärkt auf Leichtbau ausrichten. Warum? </em><br />
Nun, Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie für Effizienz und Nachhaltigkeit. Angesichts schwindender Ressourcen und wachsendem Interesse an Nachhaltigkeit wird Leichtbau immer wichtiger. Als Reaktion auf diesen Trend haben wir als einer der größten unabhängigen Formenbauer Europas im vergangenen Jahr eine strategische Neuausrichtung vorgenommen: Wir konzentrieren unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Werkstoffklassen Kunststoff, Aluminium und Stahl auf das Ziel Gewichtsreduzierung, um leichtere Bauteile für leichtere Fahrzeuge zu ermöglichen. <span id="more-1557"></span></p>
<p><em><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/04/Interview_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1558" title="Interview_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/04/Interview_1.jpg" alt="" width="269" height="257" /></a>Wie wollen Sie das Ziel „Gewichtsreduzierung“ erreichen? </em><br />
Unsere Intention ist, die bestehenden Werkzeugtechnologien weiter zu entwickeln und für neue Verfahren die Werkzeugtechnologien jeweils abgestimmt auf die Verfahrenstechnik zu entwickeln. Dabei gehen wir den Weg, mehrere Bearbeitungsschritte zu integrieren und industrialisieren – ein wichtiges Stichwort ist hier auch die Verarbeitung von Kohlefaser. Am Ende ist natürlich das Ziel nachhaltige Gewichtsreduzierung und Energeieffizienz der Bauteile. Unser breites Know-how und die langjährige Erfahrung fließt aber natürlich auch in den Bereich Werkzeugbau ein, etwa im Angebot an Metallhybridwerkzeugen.</p>
<p><em>Welche Rolle werden Leichtbau-Technologien in Zukunft spielen? </em><br />
Ganz sicher eine führende. Wir sind überzeugt, dass kaum ein Thema in den kommenden Jahren entscheidender für die Branche sein wird als Leichtbau und Ressourcenschonung. So sind beispielsweise in den vergangenen Jahren wegen höherer Sicherheitsanforderungen und Komfortansprüche die Fahrzeuggewichte stark gewachsen. Jetzt aber ist der Wendepunkt erreicht, jetzt muss insbesondere als Resultat des gestiegenen Energie- und Umweltbewusstseins Gewicht reduziert werden. Das gilt gerade auch für Fahrzeuge mit neuen Antriebstechnologien: Speziell mit dem hohen Batteriegewicht bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen wird Leichtbau unverzichtbar.</p>
<p><em>Geht es dabei also ausschließlich um Energieeinsparung?</em><br />
Keineswegs. Wir haben beispielsweise zusammen mit Dietmar Drummer, Professor für Kunststofftechnik an der Universität Erlangen, mehrere Projekte zur integrativen Herstellung thermoplastischer Hochleistungsverbunde abgeschlossen. Das In-Mould Forming beispielsweise kombiniert Urformen und Umformen in integrativer Fertigung. Dieses Verfahren verkürzt den Herstellungsprozess, erfordert weniger Werkzeuge und verbessert die Haftung der verbundenen Komponenten. Das Hauptaugenmerk liegt hier ganz klar in der besseren Performance des Produkts, eine Energieeinsparung ist dabei lediglich ein willkommener Nebeneffekt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Audi-Werkzeugbau arbeitet jetzt synchron</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/05/audi-werkzeugbau-arbeitet-jetzt-synchron/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 00:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Werkzeugbau der Audi AG investierte am Standort Ingolstadt insgesamt 45 Mio. Euro unter anderem in ein Erweiterungsgebäude und das neue synchronisierte Produktionssystem: Sämtliche Arbeitsschritte sollen damit perfekt aufeinander abgestimmt ablaufen und einen noch schlankeren und effizienteren Produktionsprozess ergeben. Der Audi-Werkzeugbau hat in der Wertschöpfungskette des Unternehmens eine Schlüsselfunktion inne. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Werkzeugbau der Audi AG investierte am Standort Ingolstadt insgesamt 45 Mio. Euro unter anderem in ein Erweiterungsgebäude und das neue synchronisierte Produktionssystem: Sämtliche Arbeitsschritte sollen damit perfekt aufeinander abgestimmt ablaufen und einen noch schlankeren und effizienteren Produktionsprozess ergeben. Der Audi-Werkzeugbau hat in der Wertschöpfungskette des Unternehmens eine Schlüsselfunktion inne. <span id="more-1553"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/04/Branche_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1554" title="AU100325" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/04/Branche_1.jpg" alt="" width="269" height="190" /></a>Er verantwortet in hohem Maße die Hochwertigkeit der Außenhautbleche und damit der Karosserien. Das synchronisierte Produktionssystem, das von einer neu entwickelten Software gesteuert und überwacht wird, sorgt für einen transparenteren, schnelleren und stringenteren Materialfluss. Dabei gelten ähnliche Prinzipien, wie sie in den klassischen Produktionsbereichen Anwendungen finden, angepasst an die spezifischen Gegebenheiten des Werkzeugbaus. Der Erweiterungsbau schließt unmittelbar an den bereits bestehenden Werkzeugbau im Werk Ingolstadt an. Der gesamte Gebäudekomplex bedeckt nun eine Fläche von mehr als 35 000 m² – das entspricht fünf Fußballfeldern. Die Brutto-Geschossfläche des Neubaus beträgt 10 230 m² und verteilt sich auf je etwa 1150 m² Bürofläche auf vier Etagen und 5630 m² Werkstatt einschließlich Aufenthaltsräumen. Zu den Highlights der technischen Ausstattung im Erweiterungsbau gehört ein automatisches Platinenlager, das als Hochregallager Platz für 500 Tonnen Material bietet. Zwei neue Portalkräne, die auf 35 m Länge unter der Decke laufen, können bis zu 50 t Last befördern. Der Audi-Werkzeugbau genießt in der Branche einen exzellenten Ruf und nimmt im internationalen Wettbewerb eine Führungsrolle ein. Rund 900 Mitarbeiter sind allein am Standort Ingolstadt im Werkzeugbau beschäftigt, im gesamten Unternehmen sind es rund 1700 Mitarbeiter.</p>


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		<title>Massivumformer vorsichtig optimistisch</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/02/massivumformer-vorsichtig-optimistisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die ersten drei Quartale 2009 weist die Statistik des Industrieverbandes Massivumformung e. V. einen Umsatzeinbruch von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus, sowohl real, gemessen in gelieferten Tonnen Schmiede­teile, als auch nominal in Euro. Dieser Wert ist geprägt von den starken Rückgängen im Bereich der Fahrzeugindustrie, deren Zulieferer in der Verbandsstatistik stark repräsentiert [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die ersten drei Quartale 2009 weist die Statistik des Industrieverbandes Massivumformung e. V. einen Umsatzeinbruch von fast 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus, sowohl real, gemessen in gelieferten Tonnen Schmiede­teile, als auch nominal in Euro. Dieser Wert ist geprägt von den starken Rückgängen im Bereich der Fahrzeugindustrie, deren Zulieferer in der Verbandsstatistik stark repräsentiert sind. Bezogen auf den Gesamtmarkt liegt der Rückgang laut Produktionsstatistik des Statistischen Bundesamtes nach zwei Quartalen real bei 44 Prozent und nominal bei 35 Prozent.<span id="more-1310"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Beitrag_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1403" title="Branche_Beitrag_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Beitrag_1.jpg" alt="Branche_Beitrag_1" width="269" height="360" /></a>Der Markt dürfte Ende des ersten bis Anfang des zweiten Quartals seinen Tiefpunkt erreicht haben. In Verbindung mit dem erwarteten Basiseffekt im letzten Quartal besteht daher die Hoffnung, dass auf Jahressicht der Geschäftseinbruch auf etwa zwei Drittel des Vorjahresniveaus begrenzt werden kann. Diese Entwicklung stellt die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die Meldungen über Insolvenzen halten sich angesichts der prekären Marktentwicklung bislang noch sehr in Grenzen.<br />
Die Unternehmen der Massivumformung sind häufig als Familienunternehmen geführt. Das bringt eine hohe Flexibilität und unternehmerische Handlungsstärke mit sich. Es wird in den kommenden Monaten darauf ankommen, die bevorstehende Wachstumsphase vorzubereiten, indem recht­zeitig der Zugang zu frischer Liquidität gesichert wird. Wenn es gelingt, die wichtigsten Risiken zu begrenzen, können die Unternehmen der Massivumformung in Deutschland, die klarer Marktführer in Europa und weltweit nach China Nr. 2 sind, gestärkt aus der schweren Krise hervorgehen. Insgesamt dürfte die Produktion der Branche in diesem Jahr wieder wachsen, allerdings sehr unterschiedlich je nach Marktsegment. Im Durchschnitt dürfte ein Zuwachs von 2 bis 5 Prozent erreichbar sein.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Beitrag_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1404" title="Branche_Beitrag_2" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Beitrag_2.jpg" alt="Branche_Beitrag_2" width="465" height="266" /></a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum ist der Lieferschein so wichtig?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 00:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Tappmeier, gerade jetzt haben immer wieder Werkzeug- und Formenbauer bei Insolvenzen ihrer Kunden das Nachsehen – das unbezahlte Werkzeug steckt in der Insolvenzmasse fest. Muss das so sein?
Keineswegs! Man kann sich dagegen sogar mit recht einfachen Mitteln schützen – etwa mit dem sogenannten einfachen Eigentumsvorbehalt. Der Werkzeug- und Formenbauer muss dafür nur in seinen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Tappmeier, gerade jetzt haben immer wieder Werkzeug- und Formenbauer bei Insolvenzen ihrer Kunden das Nachsehen – das unbezahlte Werkzeug steckt in der Insolvenzmasse fest. Muss das so sein?<br />
</strong>Keineswegs! Man kann sich dagegen sogar mit recht einfachen Mitteln schützen – etwa mit dem sogenannten einfachen Eigentumsvorbehalt. Der Werkzeug- und Formenbauer muss dafür nur in seinen Lieferschein eine Formulierung einfügen, die lautet: „Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung unser Eigentum“, und schon hat er relativ gute Chancen, im Fall einer Insolvenz seines Kunden wenigstens noch den Zugriff auf das gelieferte Werkzeug zu haben, sofern es noch beim Kunden vorhanden ist.<span id="more-1303"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Interview.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1397" title="Branche_Interview" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2010/02/Branche_Interview.jpg" alt="Branche_Interview" width="269" height="199" /></a>Das wird aber oft in Lieferbedingungen der Kunden ausgeschlossen &#8230;<br />
</strong>&#8230; ja, viele Unternehmen versuchen das. In der Rechtspraxis ist es aber so, dass der einfache Eigentumsvorbehalt im Lieferschein die Klauseln in den Lieferbedingungen oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden aushebelt. Und das ist auch gut so. Schließlich stecken in einem Werkzeug viel Kapital und Arbeit. Wichtig ist, dass die Formulierung auf dem Lieferschein steht, der zugleich mit dem Werkzeug an den Kunden übergeben wird.</p>
<p><strong>Reicht das denn nicht auf der Rechnung?<br />
</strong>Nein, denn die Rechnung bekommt der Kunde in der Regel ja deutlich später als das Werkzeug Zu spät, damit der einfache Eigentumsvorbehalt wirksam wird. Ganz klar: Das gehört in den Lieferschein, der mit dem Werkzeug übergeben und vom Kunden unterschrieben wird. Damit stellt der Werkzeug- und Formenbauer klar, dass dieser einfache Eigentumsvorbehalt fester Bestandteil des Vertrags ist und hat dann gegebenenfalls deutlich bessere Chancen, sein Werkzeug oder auch sein Geld wiederzusehen. Deshalb ist der einfache Eigentumsvorbehalt im Lieferschein ein Muss für jeden Betrieb.</p>
<p><strong>A propos „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ – braucht ein Werkzeug- und Formenbauer so etwas überhaupt?<br />
</strong>Definitiv ja, man kann seine Position damit nur verbessern. Der einfache Eigentumsvorbehalt auf dem Lieferschein reicht in vielen Fällen nicht aus, etwa wenn der Kunde das Werkzeug bereits weiterverkauft hat. Hier helfen nur die Erweiterungsformen des Eigentumsvorbehalts, die auf dem Lieferschein nicht abgebildet werden können. Dabei sollte man sich aber professionelle Hilfe holen, um die juristischen Fallstricke bei der Formulierung zu vermeiden. Mitgliedsunternehmen im Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) haben die Möglichkeit, sich von unserer Kanzlei beraten zu lassen – von der Überarbeitung der AGB bis hin zur kompletten Neuerstellung. Wichtig ist, dass dafür eine Fachkanzlei beauftragt wird, die einen Schwerpunkt im Vertrags- und Unternehmensrecht hat und auch im Insolvenzrecht zu Hause ist.</p>


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		<title>Maschinenhersteller mit Zuversicht</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/11/maschinenhersteller-mit-zuversicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr stark betroffen: „Im ersten Halbjahr 2009 sind nach dem Boom der vorangegangen Jahre alle Kennzahlen tief ins Minus gerutscht“, erklärte Carl Martin Welcker, Vorsitzender des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), zur Pressekonferenz des Verbands im Oktober. Der Auftragseingang ging um 67 Prozent zurück. Die Produktion [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ist von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr stark betroffen: „Im ersten Halbjahr 2009 sind nach dem Boom der vorangegangen Jahre alle Kennzahlen tief ins Minus gerutscht“, erklärte Carl Martin Welcker, Vorsitzender des <a href="http://www.vdw.de">VDW</a> (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), zur Pressekonferenz des Verbands im Oktober. Der Auftragseingang ging um 67 Prozent zurück. Die Produktion sank im ersten Halbjahr um ein Fünftel, ebenso der Export.<span id="more-889"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/11/Branche_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-890" title="Branche_1" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/11/Branche_1.jpg" alt="Branche_1" width="269" height="179" /></a>Einziger Lichtblick waren die Ausfuhren nach China, seit einigen Jahren der größte Markt für deutsche Werkzeugmaschinen. Der Auftragsbestand lag im Juni dieses Jahres bei 5,9 Monaten, die Kapazitätsauslastung im Juli bei 65,9 Prozent auf historisch niedrigem Niveau. Die Zahl der Mitarbeiter ist seit dem Höchststand im Oktober des vergangenen Jahres um rund 3000 auf 70 500 Ende des ersten Halbjahres gesunken.</p>
<p>Dennoch mehrten sich nach Einschätzung des VDW die Anzeichen für eine Besserung. Dafür sprächen die verfügbaren Klimaindikatoren und die verbesserten Prognosen verschiedener Wirtschaftsinstitutionen, die ihre Erwartungen für das Bruttoinlandsprodukt und die Industrieproduktion im kommenden Jahr heraufgesetzt haben.</p>
<p>Zugpferde werden demnach Asien und Südamerika sein. Insbesondere in China und Indien sind die Investitionen weniger stark in Mitleidenschaft gezogen worden und sollen im kommenden Jahr nach Vorhersagen der Wirtschaftsforscher kraftvoller anspringen. Fraglich ist indes zum jetzigen Zeitpunkt, wie nachhaltig eine gesamtwirtschaftliche Nachfrageerholung mit nachlassender oder verzögerter Wirkung der milliardenschweren Konjunkturpakete ausfallen kann.</p>


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		<title>Warum leisten Sie sich eine Professur?</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/11/warum-leisten-sie-sich-eine-professur/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Hofmann, Sie haben zusammen mit anderen Unternehmen eine Professur gestiftet. Warum?
Weil es trotz der derzeitigen Krise noch immer viel zu wenig gut und praxisnah ausgebildete Ingenieure im Bereich Stanzwerkzeugbau gibt. Wir waren der Meinung, dass sich hier etwas bewegen muss. Und deshalb haben wir die Initiative ergriffen. Wir wollten ein klares Zeichen setzen und [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Herr Hofmann, Sie haben zusammen mit anderen Unternehmen eine Professur gestiftet. Warum?</em><br />
Weil es trotz der derzeitigen Krise noch immer viel zu wenig gut und praxisnah ausgebildete Ingenieure im Bereich Stanzwerkzeugbau gibt. Wir waren der Meinung, dass sich hier etwas bewegen muss. Und deshalb haben wir die Initiative ergriffen. Wir wollten ein klares Zeichen setzen und den Stellenwert der Stanztechnik in unserer Region zu stärken. Die Stiftung dieser Professur ist ein wichtiger Schritt, um praxisorientierte Mitarbeiter für die Zukunft zu gewinnen.<span id="more-884"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/11/Interview.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-885" title="Interview" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/11/Interview.jpg" alt="Interview" width="269" height="370" /></a><em>Was für eine Professur haben Sie geschaffen?</em><br />
<a href="http://www.kummer-gmbh.de">Kummer</a> hat zusammen mit den Unternehmen Bruderer, Härter, Kramski und der Sparkasse Pforzheim/Calw die Stiftungsprofessur „Stanztechnik“ im Studiengang Maschinenbau an der Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim ins Leben gerufen. Denn der Bereich Stanztechnik ist bislang im „Fächerkanon“ nur weniger deutscher Hochschulen vertreten. Eine Tatsache, die allen auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen große Schwierigkeiten bereitet – schließlich geht es bei uns um hochkomplexe Technik mit hohem Automatisierungsgrad. Mit Professor Matthias Golle haben wir einen versierten Praktiker mit umfassender Erfahrung auf dem Gebiet der Umformtechnik gewonnen. Aufgrund seiner Erfahrungen betrachtet Golle die Stanztechnik nicht nur aus technologisch-wissenschaftlicher Sicht, sondern kann Markt und Wirtschaftlichkeit der Produkte einschätzen.</p>
<p><em>Was war für die Einrichtung dieser Stiftungsprofessur notwendig?</em><br />
Für die Professur mussten wir je Unternehmen eine Kostenübernahme von 15.000 Euro pro Jahr für zehn Jahre garantieren. Unser gemeinsames Engagement beschränkt sich aber nicht allein auf die Finanzierung der Professur und somit der Erweiterung des Lehrangebotes: Praktische Unterrichtsteile werden in den Betrieben durchgeführt, Projekt- und Semesterarbeiten können in den Fertigungsstätten vor Ort absolviert werden. Zudem werden wir verstärkt entsprechende Praktika anbieten.</p>
<p><em>Was erwarten Sie für Ihre Unternehmen von diesem Schritt?</em><br />
Wir bieten den Studenten eine frühzeitige Einbindung in unser Unternehmen, damit er zu seinem Studium, in dem es größtenteils um theoretische Wissensvermittlung geht, die lebendige Verbindung zur Praxis erhält. Wir sind der Meinung, dass auf diese Wiese die jungen Menschen besser auf den Berufsalltag vorbereitet werden. Für uns selbst hat sich der Zugang zur FH Pforzheim wesentlich verbessert.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die besten Werkzeugbau-Unternehmen 2009</title>
		<link>http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/09/die-besten-werkzeugbau-unternehmen-2009/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 10:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum sechsten Mal veranstalteten das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production&#8221; zum „Werkzeugbau des Jahres&#8221;. 

In diesem Jahr beteiligten sich 311 Unternehmen am Wettbewerb, 71 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren geprüft.
Im [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/branche_4_09.jpg"></a>Bereits zum sechsten Mal veranstalteten das Werkzeugmaschinenlabor <a href="http://www.wzl.rwth-aachen.de">WZL der RWTH Aachen</a> und das <a href="http://www.ipt.fraunhofer.de">Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT </a>in diesem Jahr den Wettbewerb „Excellence in Production&#8221; zum „Werkzeugbau des Jahres&#8221;. <span id="more-526"></span></p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/branche_4_09.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-527" title="branche_4_09" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/branche_4_09.jpg" alt="branche_4_09" width="469" height="704" /></a></p>
<p>In diesem Jahr beteiligten sich 311 Unternehmen am Wettbewerb, 71 von ihnen meisterten die erste Hürde und wurden von den Veranstaltern auf Herz und Nieren geprüft.<br />
Im Finale trafen nun die neun besten Werkzeugbau-Unternehmen des diesjährigen Wettbewerbs aufeinander. Nominiert wurden die Christian Karl Siebenwurst Modell- und Formenbau GmbH &amp; Co. KG aus Dietfurt, die GediaGebrüder Dingerkus GmbH aus Attendorn, die Gerresheimer Wilden Werkzeug- und Automatisierungstechnik GmbH aus Wackersdorf, die GKN Driveline Trier GmbH aus Trier, die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH aus Regensburg, die Modellbau Robert Hofmann GmbH aus Lichtenfels, die Summerer Technologies GmbH &amp; Co. KG aus Schechen-Rosenheim, W. Faßnacht Werkzeug- und Formenbau aus Bobingen sowie die Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH aus Lichtenfels.<br />
Am 1. Dezember 2009, während des 9. Internationalen Kolloquiums „Werkzeugbau mit Zukunft&#8221; in Wiesbaden, berichteten ausgewählte Vertreter der besten Unternehmen über ihre Erfolgsstrategien. Im Mittelpunkt der Vorträge standen praktische Lösungen zur Bewältigung der aktuellen Wirtschaftslage für die mittelständisch geprägte Branche des Werkzeug- und Formenbaus. Die Sieger des Wettbewerbs wurden bei einer feierlichen Abendveranstaltung im Kurhaus der Stadt Wiesbaden bekannt gegeben.<br />
Die Ausrichtung des Wettbewerbs und das 9. Internationale Kolloquium „Werkzeugbau mit Zukunft&#8221; wurden von den Unternehmen Uddeholm Tooling AB, Böhler Deutschland und der Demat GmbH unterstützt. Die Fachzeitschrift werkzeug&amp;formenbau ist Medienpartner des Wettbewerbs.</p>
<p><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/branche_1_09_logo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-520" title="branche_1_09_logo" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/branche_1_09_logo.jpg" alt="branche_1_09_logo" width="469" height="598" /></a></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Warum eine Norm für 3D-Zeichnungsdaten?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Kammermeier, braucht die Welt wirklich eine neue Norm für 3D-Zeichnungsdaten?
Aber ja! Sehen Sie, ein wesentliches Merkmal, das die Industrialisierung voran getrieben hat, ist die Standardisierung. Der Dschungel an nicht standardisierten Zeichnungsdaten wird immer dichter und verursacht immer höhere Kosten &#8211; beim Anwender, aber etwa auch bei Präzisionswerkzeug- und Steuerungsherstellern. Deshalb haben sich namhafte Unternehmen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Herr Kammermeier, braucht die Welt wirklich eine neue Norm für 3D-Zeichnungsdaten?</em><br />
Aber ja! Sehen Sie, ein wesentliches Merkmal, das die Industrialisierung voran getrieben hat, ist die Standardisierung. Der Dschungel an nicht standardisierten Zeichnungsdaten wird immer dichter und verursacht immer höhere Kosten &#8211; beim Anwender, aber etwa auch bei Präzisionswerkzeug- und Steuerungsherstellern. <span id="more-502"></span><a href="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/interview_4_09.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-503" title="interview_4_09" src="http://www.werkzeugundformenbau.de/uploads/2009/10/interview_4_09.jpg" alt="interview_4_09" width="150" height="172" /></a>Deshalb haben sich namhafte Unternehmen aus all diesen Bereichen zusammengetan, um in der neuen DIN 4003 einheitliche Zeichnungsdaten für den Austausch von 3D-Volumenmodellen festzulegen.</p>
<p><em>Was ist das Ziel der neuen DIN 4003?</em><br />
Der Arbeitskreis, der die neue Norm bearbeitet, will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich 3D-Volumenmodelle problemlos austauschen lassen. Ein standardisierter Datenaustausch ist zwingend notwendig, um Fehler zu vermeiden sowie schnell und akkurat, aber auch herstellerunabhängig zu arbeiten. Wir wollen qualitativ hochwertige Daten standardisieren, die über den gesamten Prozessablauf von der Angebotserstellung bis zur Qualitätssicherung genutzt werden können.</p>
<p><em>Warum wollen Sie stark vereinfachte Volumenmodelle nutzen und nicht gleich Realmodelle?</em><br />
Realmodelle haben zwar den Vorteil, dass sie viele Details wie zum Beispiel Spankammern am Werkzeug und ähnliches zeigen, damit können die Werkzeuge klar identifiziert werden. Der Nachteil dieser Modelle ist indes die große Datenmenge, die für ein Werkzeug typischerweise größer als 2 MB ist. Wenn man gar die einzelnen Komponenten eines Werkzeugs als Realmodell darstellt, steigt der Speicherbedarf nochmals an. Mit solch detaillierten Modellen würde jede Simulation zum Geduldsspiel. Deshalb wollen wir, dass die komplexen Werkzeuge und Werkzeugkomponenten auf vereinfachte Realmodelle gestrippt werden, die aber exakt die Hüllkurvengeometrie des Werkzeugs wiedergeben. Das simplifizierte Volumenmodell mit einer Datenmenge von gerade einmal 20 kB ist hier ein guter Kompromiss, da dieses Modell sowohl hohe Genauigkeit als auch schnelle Simulation hervorragend abdeckt.</p>
<p><em>Wann kann man mit der neuen Norm arbeiten?</em><br />
Das massive Einsparpotenzial, das ein einheitliches 3D-Datenaustauschformat mit sich bringt, ist uns allen bewusst &#8211; insbesondere in der jetzigen kritischen Marktlage ist deshalb schnelles Handeln erforderlich. Für alle Beteiligten im Arbeitskreis ist wichtig, dass die Standardisierung in einem sehr überschaubaren Zeitrahmen realisiert wird. Wir wollen noch in diesem Jahr die Normungsarbeiten an der DIN 4003 so weit vorantreiben, dass zumindest Normentwürfe vorliegen, nach denen gearbeitet werden kann.</p>


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<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2009/05/warum-investieren-sie-gerade-in-der-krise/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum investieren Sie gerade in der Krise?'>Warum investieren Sie gerade in der Krise?</a></li>
<li><a href='http://www.werkzeugundformenbau.de/2010/05/warum-set-zen-sie-jetzt-auf-leichtbau/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum set zen Sie jetzt auf Leichtbau?'>Warum set zen Sie jetzt auf Leichtbau?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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